Streik unterbrochen: Eurobahn will ab Montag wieder mehr Züge durch Unna schicken

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Die Eurobahn erholt sich von den Folgen des Streiks. Sie will ab Montag wieder zu ihrem regulären Fahrplan zurückkehren - allerdings nach und nach.

Unna

, 17.01.2020, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Dezember hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) den Bahnbetreiber Keolis bestreikt. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Fahrplan und den Zugverkehr durch Unna. Der Bahnhof Unna liegt auf der RB-59-Strecke zwischen Dortmund und Soest. Die Eurobahn hatte im Zuge des Streiks von einer halbstündigen auf eine einstündige Taktung umgestellt. Seit einer Woche sei der Streik unterbrochen und somit das Werkstattteam in Hamm-Heessen wieder vollzählig, teilte die Eurobahn-Firma Keolis am Freitag (17. Januar) mit. Die Werkstatt muss Züge nun wieder verfügbar machen, und das geht nicht von jetzt auf gleich.

Die Fahrzeugverfügbarkeit werde sich wöchentlich verbessern, so Keolis. Ab Montag, 20. Januar, sollen Fahrgäste der Linie RB59 erste Veränderungen wahrnehmen: Zum Wochenanfang soll die Hellwegbahn wieder im Halbstundentakt fahren. Kapazitätsabweichungen seien aber weiterhin möglich, teilte Keolis mit.

Unterdessen ist der Tarifstreit zwischen Keolis und Gewerkschaft noch nicht beendet. Es gibt ein Verhandlungsergebnis, über das die EVG-Mitglieder nun im Rahmen einer Urabstimmung entscheiden. Die Abfrage läuft laut EVG bis 22. Januar. Danach werde die Gewerkschaft erklären, ob der Tarifvertrag unterschrieben wird.

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