Ersatzpflanzung für Buche am Verkehrsring: Städtische Naturtruppe könnte helfen

dzBäume in Unna

Verschwindet irgendwo ein Baum, dann ist schnell von „Ersatzpflanzung“ die Rede. Einen neuen Baum anstelle eines gefällten zu pflanzen, ist aber gar nicht immer so einfach.

Unna

, 25.12.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Baumfällungen haben in jüngster Zeit in Unna wieder viele Menschen bewegt. Zuletzt war es ein nennenswertes Stück Wald in Billmerich, das notgedrungen der Säge zum Opfer fiel. Nicht so zahlreich, dafür umso eindrucksvoller ragten mächtige Buchen auch in der Unnaer Innenstadt in die Höhe, bis sie gefällt werden mussten: vor einem Jahr gegenüber der Polizei am Verkehrsring und vor Kurzem an der Post. Nun bemüht man sich um Ersatzpflanzungen an den beiden Innenstadt-Standorten. Und das ist teils gar nicht so einfach.

Ersatzpflanzung für Buche am Verkehrsring: Städtische Naturtruppe könnte helfen

In das Beet, in dem die Blutbuche vor der Post stand, soll ein neuer Baum gepflanzt werden, der schon eine gewisse Größe hat. © Udo Hennes

Für das große Pflanzbeet vor dem Postgebäude sei ein neuer Baum mit 20 bis 25 Zentimetern Stammumfang vorgesehen, berichtete Umweltamtsleiter Rolf Böttger. Am Verkehrsring hingegen kann bisher noch gar nichts eingepflanzt werden. Der Stumpf der vor einem Jahr gefällten Buche ist noch vorhanden, damit auch das wahrscheinlich umfangreiche Wurzelwerk.

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Das Ausgraben sei sehr kostspielig für den Immobilienbesitzer, die Werkstatt im Kreis Unna, so Böttger. Eventuell aber könne die Stadt helfen mit ihrer Arbeitstruppe „Natur und Umwelt“. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, mit dem Jugendliche und Langzeitarbeitslose an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Sie erledigen unter Anleitung landschaftsgärtnerische Arbeiten, richten beispielsweise Wege oder Spielplätze her.

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