Erneut Vandalismus an Ostdeutscher Heimatstube in Massen

dzSachbeschädigung

In Massen fehlen offensichtlich Plätze, an denen sich Jugendliche treffen können. Der Treffpunkt an der Ostdeutschen Heimatstube wurde erneut beschädigt.

Massen

, 09.07.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zündeleien am Stromkasten, Schmierereien an der Fassade und jetzt ein zerstörter Bauzaun: Das Gebäude, in dem sich die Ostdeutsche Heimatstube in Massen befindet, wird immer wieder beschädigt. Zuletzt hatte die Stadt Bauzäune aufgestellt, um weiteren Vandalismus in der schwer einsehbaren Ecke zu verhindern - ganz offensichtlich ohne Erfolg.

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„Da muss jemand ganz schön Kraft gehabt haben“, stellt Peter Kracht ganz nüchtern fest. Der Ortsvorsteher von Massen ärgert sich, dass die Bauzäune derart verbogen wurden, dass sie nun nicht mehr nutzbar sind. Dabei sollten die Zäune eigentlich genau jenen Vandalismus verhindern, dessen Opfer sie nun selbst geworden sind.

Die vom Massener Hellweg schlecht einsehbare Ecke am Bürgeramt Massen gilt als beliebter Treffpunkt von Jugendlichen. Nachdem dort allerdings wiederholt Sachbeschädigungen an dem Gebäude festgestellt worden waren, hatte die Stadt den Bereich Ende April mit Bauzäunen absperren lassen. Trotzdem tauchten kurz danach an der Fassade direkt über dem Fenster der Ostdeutschen Heimatstube Farbschmierereien auf. „Offenbar braucht es jetzt doch mal härtere Maßnahmen“, meint Kracht. Er hat die Stadt über die erneute Sachbeschädigung informiert, damit sie gegebenenfalls Anzeige erstatten kann.

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