Ermittlungen nach Lagerhallen-Brand in Unna dauern noch immer an

dzGroßbrand

Über ein halbes Jahr, nachdem ein Feuer eine Lagerhalle am Uelzener Weg nahezu komplett zerstört hat, dauern die Ermittlungen zur Ursache noch immer an.

Unna

, 24.10.2018, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt derzeit „in alle Richtungen“, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft unserer Zeitung am Mittwoch auf Anfrage sagt.

Nach dem Großbrand der Lagerhalle am Uelzener Weg am 5. April hatte die Kriminalpolizei in der Brandruine Beweismittel gefunden, die auf Brandstiftung schließen lassen könnten.

Gebäude gilt als einsturzgefährdet

Schon kurz nach dem Brand, seitdem die Lagerhalle als einsturzgefährdet gilt, hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Die Eigentümer der Halle wurden als Zeugen in dem Verfahren zur Vernehmung geladen.

Mittlerweile liegen bei der Stadtverwaltung zwei Anträge zu dem Gebäude vor: Zum einen möchte der Eigentümer den einsturzgefährdeten Teil der Halle abreißen lassen und zum anderen den Bereich, der vom Brand nicht so sehr in Mitleidenschaft genommen wurde, wieder instandsetzen. „Der einsturzgefährdete Teil der Halle ist seit dem Brand bautechnisch gesichert“, sagt Stadtsprecher Christoph Ueberfeld.

Reifen und Waschmaschinen gelagert

Der Großbrand hatte Teile des Daches komplett zerstört. In der Halle lagerten Reifen, Waschmaschinen, Wäschetrockner und Kühlschränke. Die Unnaer Feuerwehr war für den Einsatz im Vollalarm, alle verfügbaren Kräfte waren mit dem Löschen des Großbrandes über Stunden beschäftigt. Unterstützung bekam die Unnaer Wehr auch von der Feuerwehr Kamen und vom Technischen Hilfswerk.

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