Problemlose Operationen sind in der Orthopädie am Evangelischen Krankenhaus der Regelfall

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Die Orthopädie des Evangelischen Krankenhauses genießt einen exzellenten Ruf, der weit über Unna hinaus reicht. Dass er begründet ist, belegt eine Studie der Krankenkassen nun auch mit Zahlen.

Unna

, 27.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn es um den Einsatz eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenks geht, sind die Patienten im Evangelischen Krankenhaus nicht einfach in guten Händen, sondern vielleicht sogar in den besten Händen, die an deutschen Krankenhäusern operieren. Zumindest ist das Risiko, dass bei einer Operation etwas schief geht, so gering wie an keiner anderen Klinik.

Das geht aus eine Studie hervor, die die AOK in Kooperation mit anderen Krankenkassen durchgeführt hat. Untersucht wurde darin die Häufigkeit, mit der beim Einsatz von Knie- oder Hüftgelenkersatz Komplikationen aufgetreten sind, eine Nachoperation nötig wurde oder sich der Patient eine Infektion zugezogen hat.

Bestwert unter 1200 Kliniken in Deutschland

Ausgewertet worden waren 944.000 Patientendatensätze aus 1200 Kliniken. Das Westfälische Gelenk- und Endoprothesenzentrum, also die Klinik für Orthopädie im Evangelischen Krankenhaus, hat dabei den Bestwert erzielt.

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Dass die Klinik unter der Leitung von Chefarzt Dr. Matthias Pothmann eine der wichtigsten Anlaufstellen für künstliche Kniegelenke in der weiteren Region ist, spiegelt sich auch in den Behandlungszahlen wider. Insgesamt „bauten“ die Ärzte am EK zuletzt 875 Gelenkprothesen jährlich ein. Bei beiden Gelenken kann das EK in Unna die höchsten Behandlungszahlen in der Region vorweisen.

Auch zahlenmäßig die Nummer 1 in der Region

In einem Vergleich der Fallzahlen mit denen der zehn nächstgelegenen Krankenhäuser liegt das EK knapp vor dem Klinikum Dortmund (Mitte und Nord) auf Platz 1. Bei den Hüftgelenken hat das EK eine regelrechte Dominanz entwickelt: In einem Vergleich von 17 Krankenhäusern im Umkreis von 50 Kilometern hat das EK fast doppelt so viele Fälle vorzuweisen wie die nächstplatzierten Krankenhäuser.

„Jedes Spitzenergebnis in der Medizin ist immer die Leistung eines optimal eingespielten Teams, das den Patienten absolut im Zentrum seiner Bemühungen sieht“, gibt Orthopädie-Chefarzt Dr. Matthias Pothmann den Erfolg an seine Mannschaft weiter. Und wie es scheint, ist der Mannschaftsgeist im EK ein starker.

„Jedes Spitzenergebnis in der Medizin ist immer die Leistung eines optimal eingespielten Teams, das den Patienten absolut im Zentrum seiner Bemühungen sieht“, gibt Orthopädie-Chefarzt Dr. Matthias Pothmann den Erfolg an seine Mannschaft weiter. Und wie es scheint, ist der Mannschaftsgeist im EK ein starker. © EK Unna

Studie bestätigt den ohnehin guten Ruf

Diese Akzeptanz dient den Patienten in mehrfacher Hinsicht. Einerseits bedeuten die hohen Operationszahlen eine entsprechende Erfahrungen bei den Ärzten, die sie bewerkstelligt haben. Andererseits ist es im Gesundheitsbereich auch so, dass manche Verfahren für ein Krankenhaus erst dann freigegeben wird, wenn es über entsprechende Fallzahlen in einem Bereich verfügt. Sehr wahrscheinlich lägen die Zahlen am EK aber auch nicht so hoch, wenn sich das Qualitätsniveau, das die Kassen nun per Studie belegen, nicht schon durch Mundpropaganda herumgesprochen hätte. Zufriedene Patienten sprechen in ihrem Umfeld Empfehlungen aus.

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