Bärbel Risadelli brachte dieses Bild von einem Kongress des Deutschen Eishockeybundes mit. Ihr Fazit: Sanierungsstau an Eishallen gebe es vielerorts, und doch sei es möglich, dem Eissport eine Zukunft zu bereiten, wenn es nur gewollt ist. © Privat
Politik

Eissport trotz Sanierungsstau: Andere Kommunen können es

Sanierungsbedarfe in der Eishalle sind nicht allein in Unna ein Problem. Andere Kommunen aber finden Lösungen dafür – das erfuhr Ratsfrau Bärbel Risadelli nun bei einem Kongress zum Thema.

Um neue Impulse für das Eishallen-Thema zu finden, hat Ratsfrau Bärbel Risadelli nun einen Blick über den Tellerrand geworfen: Die WfU-Politikerin wollte der Frage nachgehen, wie andere Kommunen mit Sanierungsbedarfen in ihren Eishallen umgehen, und nahm daher an einem Kongress teil, den der Deutsche Eishockey-Bund zusammen mit dem Landesverband in NRW veranstaltet hatte. Die Berichte, die sie von dort mitbringt, könnten zuversichtlich stimmen.

Sanierungsbedarfe in Eishallen seien demnach nicht nur in Unna ein Problem. Auch andere Kommunen stehen mit Anlagen vergleichbaren Alters vor ähnlichen Herausforderungen. Allerdings finden sie auch Lösungen.

Wie Risadelli berichtet, seien mehrere Beispiele dafür vorgetragen worden, wie die Sanierung und der Weiterbetrieb, aber auch der Neubau von Hallen gelingen kann. Ebenso gab es Beispiele dafür, dass die Trägerschaft in der Hand von Vereinen gelingen kann. In Wolfsburg entstehe derzeit nun sogar eine zweite, zusätzliche Halle. Aber auch im 14.000-Einwohner-Ort Höchststadt in Bayern schaffe man es, zwei Eishallen auszulasten.

Interessant sei auch der Vortrag eines Architekten gewesen. Sein Fazit: Eine Sanierung sei in der Regel auch etappenweise über mehrere Jahre hinweg möglich, ein Abriss immer die letzte Möglichkeit. Mit der heutigen Technik könnten Eissporthallen effektiv und klimaverträglich instandgesetzt werden.

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Redaktion Unna
Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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Sebastian Smulka

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