Eishalle bleibt zunächst im Besitz der Wirtschaftsbetriebe Unna

dzEishalle

Die Wirtschaftsbetriebe Unna (WBU) sollen die Eishalle an die Stadt geben, damit über ihre Zukunft öffentlich beraten werden könne - diese Forderung aus großen Teilen der Politik ist zunächst hinten angestellt worden.

Unna

, 07.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Transparenz - wohl kaum ein anderes Wort ist im Nachgang des Bürgerentscheids zum Erhalt der Eishalle in den vergangenen Wochen öfter gefallen. Politiker aller Parteien sprechen von „größtmöglicher Transparenz“, die nun nötig sei, um den Bürgern zu zeigen, dass „ihre“ Eishalle eben nicht hinter verschlossenen Türen geplant werde.

Genau das befürchteten Politiker mehrerer Parteien, wenn die Eishalle im Besitz der städtischen Tochter WBU bliebe, wo sie bisher angesiedelt ist. Die FLU-Fraktion formulierte diese Sorgen als Erste in einen Antrag, die Eishalle aus dem Verantwortungsbereich der Wirtschaftsbetriebe zu lösen und sie in städtisches Eigentum zu überführen.

Dies allerdings soll nun erst in einem zweiten Schritt geschehen. Bürgermeister Werner Kolter stieß auf Zustimmung unter den Mitgliedern des Hauptausschusses, als er anregte, zunächst zu klären, wie der konkrete Plan zur Wiedereröffnung der Halle aussehe. „Wenn wir wissen, wo es hingeht und was dafür nötig sein wird, dann können wir in einem zweiten Schritt gucken, wo die Halle rechtlich angesiedelt wird“, sagte Kolter im Hauptausschuss am Donnerstag und fügte hinzu: „Ich vermute, dass dies nicht bei der WBU sein wird, aber das werden wir dann sehen.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Flughafen Dortmund

So will die Schutzgemeinschaft Fluglärm die Verlängerung der Landebahn verhindern

Hellweger Anzeiger Statistik

Das ist Unna in Zahlen: Die „Alten“ wohnen in Unna-Mitte, die „Jungen“ im Süden

Meistgelesen