Corona-Schnelltests kann man bald auch in Apotheken kaufen © picture alliance/dpa
Pandemie

Ein weiteres Corona-Todesopfer in Unna

In Unna ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Schnelltests sind offenbar das Mittel, mit dem aber auch in Unna wieder mehr Normalität einkehren soll.

Mit Schnelltests für zuhause wirbt eine auch in Unna ansässige Drogeriekette bereits. Ab dem 9. März, so heißt es in einer Mitteilung von „dm“, sollen solche Tests erhältlich sein. Andere Anbieter dürften folgen. Am Tag vor dem Corona-Gipfel wird deutlich, dass auch die Politik in Schnelltests eine Chance für mehr Normalität sieht.

Allerdings deutet sich auch eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März an. Das bedeutet, dass auch die Unnaer City weiter still bleiben wird. Dort, wo sonst das Leben pulsiert, ist seit Monaten fast nichts los.

Dennoch gibt es in Unna Tag für Tag Meldungen über neue Corona-Fälle. Auch die britische Mutation des Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch. Zwei weitere Fälle wurden nachgewiesen.

Zudem berichtete das Kreisgesundheitsamt am Dienstag über einen weiteren Corona-Todesfall aus Unna. Eine 73-jährige Frau starb demnach am 24. Februar. Sie ist das 37. Todesopfer aus Unna.

Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt elf neue Corona-Fälle. Ihre Gesamtzahl seit dem Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 1473. Vier Menschen gelten neu als genesen, insgesamt sind es nun 1361. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle steigt auf 75.

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Redaktion Unna
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