Ein bisschen Woodstock auf dem Unnaer Platz der Kulturen

dzMiller Anderson

Miller Anderson trat einst in Woodstock auf. 50 Jahre danach spielt er das Set von damals noch mal. Und bringt die Atmosphäre des Kult-Festivals nach Unna.

von Lena Zschirpe

Unna

, 16.08.2019, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein kleines bisschen Woodstock zwischen Westfriedhof und Camera Obscura. Miller Anderson schaffte es zwar nicht in den vierstündigen Videomitschnitt des Kultfestivals. Aber er spielte mit seiner damaligen Keef Hartley Band an demselben Tag wie Santana oder Janis Joplin; und zählt damit zweifelsfrei zu den Woodstock-Veteranen.

Sein Auftritt am Donnerstagabend in Unna knüpfte mit authentischem Rock der 1970er-Jahre an das legendäre Festival an. Jaulend-zerrende Gitarren, ein breiter Rocksound und ausschweifende Soli. Die Miller Anderson Band transportierte den typischen Classic-Rock der 1970er-Jahre; mehr Leidenschaft als greifbare Melodien. Lee Mayall am Saxophon und Klaus Marquardt an der Blues-Violine lockerten die von Gitarren dominierten Stücke auf, steuerten sanftere Klänge bei. Ein Hinweis auf Stücke, die die Miller Anderson Band heutzutage komponiert – und auch im Anschluss an das Woodstock-Set in Unna spielte.

Mit einem kurzen Regenschauer kam an diesem Abend noch zusätzliche Festivalstimmung auf. Woodstock ist schließlich auch durch seine desaströse Wetterlage im Gedächtnis geblieben. Glück für das Unnaer Publikum: Die Sonne ließ sich schnell wieder blicken.

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