Ehemalige Eishallen-Pächter distanzieren sich von Derwald

dzEissporthalle Unna

Silvia Kuchnia reagiert auf die Aussage von Ernst Otto Derwald, ihr Konzept sei als Basis für den weiteren Betrieb der Eissporthalle zu nutzen. Die Ex-Pächterin distanziert sich von Derwald.

Unna

, 17.10.2018, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die ehemaligen Pächter der Eissporthalle distanzieren sich deutlich von Ernst Otto Derwald und seiner Idee eines Fördervereins für die Halle. „Wir arbeiten nicht mit Herrn Derwald zusammen“, sagt Silvia Kuchnia gegenüber unserer Redaktion.

Derwald hatte gesagt, dass er gute Gespräche mit Kuchnias geführt habe und davon überzeugt sei, dass ihr Konzept für die Eissporthalle „Hand und Fuß“ habe. Um selbst einen Antrag auf Fördermittel beim Land stellen zu können, habe er Kuchnias um konkrete Zahlen zu möglichen Energieeinsparungen in der Halle gebeten, die diese im Vorfeld ihres eigenen Konzeptes ermittelt hatten. Sobald er diese Zahlen habe, könne er einen entsprechenden Antrag vorbereiten, so Derwald gegenüber unserer Redaktion.

„Wir werden aufgrund unserer Vereinbarung keine Unterlagen weitergeben“, sagt Silvia Kuchnia und schränkt die Tragweite der Gespräche zwischen ihr und Ernst Otto Derwald deutlich ein: „Wir haben ihm auch gesagt, dass wir nicht von seinem Konzept überzeugt sind.“

Derwald habe „weder zu den Eisläufern, noch den Vereinen, noch zur Eishalle einen Bezug“, so Kuchnia. „Dadurch hat er auch keine Kenntnisse oder Erfahrungen mit einer Eishalle. Das ist für ihn komplett Neuland.“ Eine Eishalle müsse man leben und lieben. „Das ist kein Objekt, um Geld zu verdienen oder sich zu profilieren“, so Kuchnia.

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