Drei Stunden Ausnüchtern reichten nicht: Unnaer (21) gerät in Polizeikontrolle

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Ein 21 Jahre alter Unnaer stieg mit 1,58 Promille ins Auto – die Polizei hielt ihn an. © picture alliance/dpa (Archiv)
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Es müssen schon einige Cocktails gewesen sein, die sich ein 21-Jähriger am 19. März 2020 auf einer Party schmecken lässt. Irgendwann geht es ihm aufgrund des Alkohols nicht mehr so gut und er legt sich schlafen.

Als er etwa drei Stunden später wieder wach wird, fühlt er sich gut. Er setzt sich in sein Auto und macht sich auf den Heimweg. Gegen 4.45 Uhr wird er auf der Victoriastraße in Unna von Polizeibeamten angehalten, weil er zu schnell unterwegs ist. Bei dieser Gelegenheit kommt heraus, dass der junge Mann alkoholisiert ist. 1,58 Promille hat er um 5.34 Uhr noch im Körper.

Im Amtsgericht Unna muss er sich dafür vor dem Jugendstrafrichter verantworten. Er ist sofort geständig: „Zu meinem Bedauern muss ich sagen, das alles entspricht der Wahrheit. Es war ein Fehler.“

Neben des Verlustes des Führerscheins nach der Fahrt sei besonders das Beichten seinen Eltern gegenüber schlimm für ihn gewesen. Ihre Enttäuschung sei groß: „Bis zum heutigen Tage noch.“ Bislang hat sich der Unnaer strafrechtlich nichts zu Schulden kommen lassen. Der Prozess endet mit einer Verurteilung zu 400 Euro Geldstrafe wegen fahrlässiger Trunkenheitsfahrt. Zudem erlässt der Richter eine Fahrerlaubnissperre von vier Monaten. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.