Die Unnaer Band „JAHM!“ ist für ihr neues Album im Tonstudio

dzMusik

Das dritte Album der Indie-Band „JAHM!“ ist in Mache. Die Musiker nehmen die ersten fünf Titel auf – und das in einem Unnaer Tonstudio. Wolfgang Pentinghaus feilt mit den Jungs an den Songs.

Unna

, 27.06.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor einer Woche haben die Jungs der Unnaer Band „JAHM!“ noch ihr Publikum vor dem Schalander live und unter freiem Himmel begeistert, jetzt sind sie im Tonstudio von Wolfgang Pentinghaus in Massen und feilen an ihrem dritten Album. Zwölf Titel sollen darauf erscheinen. Die ersten fünf spielt die Band jetzt ein. Nach einem ausführlichen Soundcheck hat Schlagzeuger Hendrik Fahrenhorst am Dienstag noch den Titel „Living in the shadow“ eingespielt. Am Mittwoch standen „Little child“ und „Heart attack“ auf der Produktionsliste, am Donnerstag folgen noch „Heaven‘s empty“ und „Hey you“.

Produzent steht hinter „JAHM!“-Musik

„Das sind alles neue Titel, die die Jungs selbst geschrieben haben“, ist die „JAHM!“-Produktion für Wolfgang Pentinghaus nicht nur ein Geschäft. Er steht voll hinter der Musik der Unnaer Indie-Band. Drei weitere neue Songs für das Album sind schon ausgesucht, Pentinghaus schreibt ebenfalls noch ein Lied. „Außerdem werden wir zwei Titel vom zweiten Album nochmal neu vertonen. Die sind es nämlich wert“, verrät der Produzent. Einen zwölften Titel für das Album schreibt die Band noch selbst.

Die Aufgabe von Schlagzeuger Hendrik Fahrenhorst ist es, die Grundlage für die weitere Arbeit an den einzelnen Stücken zu legen. Er gibt den Rhythmus vor. Noch bevor der Drummer allerdings aktiv werden konnte, gab es eine letzte Vorabbesprechung zwischen Pentinghaus und dem Gitarristen Aljoscha Szameitat. „Joschi“ schreibt viele Titel für „JAHM!“ und legte gemeinsam mit dem Produzenten zum Beispiel das Tempo für die ersten fünf Titel fest.

„Kopfarbeit“ für den Schlagzeuger

Neben dem Takt hört der Schlagzeuger Hendrik Fahrenhorst bei der Aufnahme über die Kopfhörer auch die Melodie. „Das hilft ihm zu wissen, wo wir im Stück sind“, erklärt Pentinghaus. „Das ist schon eine ganz schöne Kopfarbeit. Ich versuche, den Song im Kopf abzuspulen“, erklärt der Schlagzeuger, dass auch seine Arbeit schon viel Gefühl verlangt, aber eben auch Konzentration.

Den ersten Titel, dem er sich am Mittwoch widmete, bezeichnet Pentinghaus als „Single-Aspiranten“. Ob „Little child“ tatsächlich irgendwann als Single erscheint ist aber noch ungewiss. „Oft verändert sich so eine Einschätzung im Laufe einer Produktion nochmal. Dann merken die Band und ich plötzlich, dass ein ganz anderes Stück total viel Power hat.“

Die Unnaer Band „JAHM!“ ist für ihr neues Album im Tonstudio

„JAHM!“-Gitarrist Aljoscha Szameitat und Produzent Wolfgang Pentinghaus hören genau hin, ob sie kleine Fehler finden. © Udo Hennes

Während Hendrik Fahrenhorst „Little child“ trommelt, sitzt Wolfgang Pentinghaus gemeinsam mit „Joschi“ im Studio, vor ihm eine schier unendliche Zahl von Reglern. Was der 32-jährige Schlagzeuger einspielt, wird auf Bildschirmen visualisiert. Helfen die dem Produzenten bei der Feinabstimmung? „Nein, sie dienen eigentlich nur der Kontrolle, ob die Tonspur funktioniert und mir zur Orientierung. Mein wichtigstes Gerät ist das Ohr“, sagt Pentinghaus.

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PRÄSENTATION DER NEUEN CD

„JAHM!“ präsentiert die neue CD bei einem Konzert am Freitag, 6. Dezember, ab 20 Uhr im Kühlschiff der Lindenbrauerei. Tickets für 12 Euro (zzgl. Gebühren) sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Es gibt sie in den Geschäftsstellen unseres Verlags sowie im Internet unter www.lindenbrauerei.de.

Von jedem Lied werden vier bis sechs Aufnahmen gemacht. „Jedes Take ist anders. Und irgendwo ist immer ein kleiner Fehler. Die muss ich erkennen und kann sie dann mit Material aus anderen Aufnahmen korrigieren“, erklärt der Produzent. Und so ist viel Feinarbeit erforderlich, bis das Album wirklich soweit ist, dass es auf eine CD gebrannt werden kann.

Stressen lassen sich Band und Produzent aber nicht. Einziger Fixpunkt ist der 6. Dezember – dann will „JAHM!“ das neue Album bei einem Konzert im Kühlschiff der Lindenbrauerei präsentieren.

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