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Die Stadt Unna lässt schon wieder den Hohlraum am Morgentor erkunden

dzSondierung

Das unansehnliche Zaunlabyrinth am Morgentor soll in diesem Jahr einer Baustelle mit erkennbarem Ziel weichen. Zuvor aber lässt die Stadt einmal mehr den Untergrund untersuchen.

Unna

, 10.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Mit Spezialgeräten treiben Mitarbeiter einer Fachfirma Metallstangen in den Boden am Morgentor. Sie nehmen Proben aus dem Untergrund rund um die abgesperrte Fläche, auf der früher die „Persiluhr“ stand. Wann genau es dort baulich weitergehen soll und wie, steht bisher nicht fest. Bis Ende Januar aber soll eine Planung stehen, sagt Christoph Ueberfeld, Sprecher der Stadtverwaltung. Schon im vergangenen Jahr hatte es an dieser Stelle eine Sondierung gegeben. Das Verfahren wirkte durchaus ähnlich. Seinerzeit hatte die Untersuchung bestätigt, dass es einen weiteren nicht verfüllten Hohlraum gibt. Das plötzliche Absacken einer Stromstation und die Sperrung der Café-Außenterrasse an der Stadtmauer hängen damit zusammen. Die aktuelle Untersuchung diene der Klärung von Detailfragen, sagt Ueberfeld. Der Hohlraum war der Keller einer früheren Brauerei. Er soll verfüllt werden, ehe die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

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Die Stadt plant, die heutige Kreuzung grundlegend umzugestalten. Die Verkehrsflächen sollen verschmelzen zu einem „Shared Space“, auf dem Autos eine untergeordnete Rolle spielen, Fußgänger und Radfahrer sich frei bewegen können. Das Ziel ist eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, mehr Ambiente auch zur Förderung der örtlichen Gastronomie. Es sollen auch neue Möglichkeiten geschaffen werden, als Gast gemütlich draußen zu sitzen. Dazu beitragen soll auch ein weiterer Abschnitt der historischen Stadtmauer, der nachgebaut werden soll.

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