„Die Stadt lässt uns mit den Problemen allein“

dzTrinkertreff am Königsborner Tor in Unna

Mit ihrer Kritik am Trinkertreffpunkt nahe des Königsborner Tores spricht Ortsvorsteherin Ingrid Kroll den Anliegern aus der Seele. Im Rathaus allerdings war das Problem schon längst bekannt – nur eben nicht bearbeitet worden.

Unna

, 28.08.2018, 13:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es sind schwere Vorwürfe, die Gastronom und Grundeigentümer Walter Kratz an die Adresse der Stadtverwaltung richtet: „Es sind schlimme Zustände. Da wird an Scheiben und in Büsche uriniert, werden Glasflaschen zerschlagen, Passanten belästigt. Aber die Bürger werden mit dem Problem allein gelassen“, so das Urgestein des City-Werberings. Er selbst, aber auch andere hätten sich bereits an die Stadtverwaltung gewandt, um Hilfe im Kampf gegen die Trinkertreffs an der Unterführung im Norden der Innenstadt zu gewinnen: Bereichsleiter Peter Niewrzedowski, Dezernent Uwe Kutter und zuletzt Bürgermeister Kolter seien angesprochen oder angeschrieben worden, zuletzt sogar über einen Rechtsanwalt. „Mal hieß es, dass es keine Handhabe gebe. Ein anderes Mal fehlte das Personal“, so Kratz. Daher sei er dankbar, dass das Thema nun von der Ortsvorsteherin aufgegriffen worden ist. „Vielleicht hilft da die Öffentlichkeit. Es hat sich jedenfalls eine Szene dort niedergelassen, die man dort nicht dulden darf. Und sie wird immer größer.“

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