Die Rechtsabbiegespuren sind das Problem der B1-Kreuzungen

dzUmbau 2019

Die Kreuzungen der B1 im Abschnitt zwischen der Hertingerstraße und dem Kessebürener Weg sollen 2019 umgebaut werden – und danach sicherer sein. Tempo 50 wäre dann aus Sicht von Straßen NRW nicht mehr notwendig.

Unna

, 26.07.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 im Abschnitt der B1 zwischen Hertingerstraße und Kessebürener Weg soll bis 2019 gelten. Für das Jahr plant Straßen NRW den Umbau der drei in diesem Bereich liegenden Kreuzungen. Die Rechtsabbiegespuren – sowohl auf die B1 als auch von der B1 auf die Zufahrtsstraßen – gelten als Unfall-anfällig.

Diese sogenannten „frei fließenden Rechtsabbieger“, bei denen fünf bis zehn Meter vor der Ampelanlage eine Abbiegspur nach rechts entweder auf die B1 oder von der B1 führt, werden heute nicht mehr gebaut. „Es entstehen dort häufig Auffahrunfälle, weil der Fahrer der dort abbiegt, auf den fließenden Verkehr von links achten muss, ohne dass es eine Signalanlage dafür gibt. Nachfolgende Fahrer schätzen den Verkehrsfluss anders ein und fahren dann auf“, erklärt Ann-Christin Padberg, zuständige Planerin von Straßen NRW im Gespräch mit unserer Redaktion.

Wie diese Rechtsabbieger umgebaut werden, wird derzeit ausgearbeitet. Denkbar sind laut Padberg zwei Optionen: „Wir können die Abbieger zurückbauen, sodass alle, die rechts abbiegen wollen, auch an die Signale der Ampelanlage gebunden sind. Oder wir binden die Rechtsabbieger in die Signalisierung der Ampelanlage mit ein; sie bekämen also eine eigene Lichtzeichenanlage.“

Die Rechtsabbieger sind nicht der einzige Punkt, der die Kreuzungen anfällig für Unfälle macht, sagt Padberg. Auch die Linksabbiegspuren seien nicht optimal, da Linksabbieger – sowohl die, die links auf die B1 einbiegen wollen, als auch die, die links von der B1 abbiegen wollen – nicht gesondert in der Ampelanlage geschaltet seien. Möglicherweise wird auch dies im Zuge des Umbaus geändert, deutete Padberg an.

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