Die Neue Philharmonie Westfalen macht beste Werbung für das Musiktheater im Revier

dzWeihnachtskonzert

Mit einem festlichen Reigen bekannter Melodien läutet die Neue Philharmonie Westfalen die Weihnachtszeit ein. Wunderbare Stimmen und heitere Geschichten runden das Programm ab.

von Rainer Ehmanns

Unna

, 20.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Erwartungsvolle Stimmung, angeregte Gespräche in der festlich geschmückten Stadthalle. Rechts und links des Orchesters glitzernde Tannenbäume, Pakete und ein Weihnachtsmann im Schlitten gehören dazu.

Weit gespannt ist der musikalische Bogen des Programms, das Rasmus Baumann mit der NPW präsentiert. Hirtenmusik des Barock, jubelnde Klänge aus Händels „Messias“ und das zarte „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger eröffnen und leiten über zu wohlbekannten Melodien aus Oper und Operette. Da dürfen der „Marsch der Zinnsoldaten, Tanz der Zuckerfee und der schmissige Trepak aus Tschaikowskys „Nussknackerballett“ nicht fehlen. Und wie jedes Jahr liest Michael van Ahlen zwei Weihnachtsgeschichten! Diesmal die bitterböse Satire „Weihnachten im Oktober“, in der sich die Geschäfte gegenseitig mit dem vorweihnachtlichen Verkauf schon im Oktober überbieten, sowie Hanns Dieter Hüschs augenzwinkernde „Bescherung“.

Nick Bardach schließt sich mit der Singenden Säge an, das Bach-Gounodsche „Ave Maria“ erträgt die jaulenden Klänge ebenso geduldig wie die anschließende „Habanera“ von Bizet. Josef Strauß´ Polka „Winterlust“ vertreibt den Scherz mit Schellenklang und Peitschenknall, bevor Migena Gjata und Franziska Rabl den wunderzarten „Abendsegen“ aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“ beten.

Die zweite Hälfte ist eine elegante Werbung für die Oper, in die Roland Vesper herzlich ins „Musiktheater im Revier“ einlädt. Zu Recht, denn Rossinis „Katzenduett“ nach seiner Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“ mit dem wunderschönen Cello-Beginn ist ein köstlicher Augen- und Ohrenschmaus, den die beiden Solistinnen genüsslich zelebrieren, bevor die neue Philharmonie mit Mascagnis bekanntem „Intermezzo sinfonico“ aus „Cavalleria rusticana“ den Operettenreigen schließt.

Weihnachten wird´s mit dem Kinder- und Jugendchor der Stadt Recklinghausen. Die sauberen klaren Stimmen laden bei den traditionellen Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein. „Stille Nacht“ am Schluss lässt da so manche Augen nicht trocken.

Eine festliche Einstimmung auf die besinnlichen Tage!

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