Der Dreiecksstrudelwurm im Massener Bach: schwimmend und schielend unterwegs

dzBewohner des Monats

Ein gutes Zeichen für den Massener Bach in Unna: Der dort lebende Dreiecksstrudelwurm ist ein Anzeichen für gute, naturnahe Wasserqualität. Aber der kleine Räuber kann noch viel mehr.

Massen

, 21.08.2019, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er sieht ein bisschen aus wie eine schwimmende Nacktschnecke. Aber vom Schnecken-Dasein ist der Dreiecksstrudelwurm weit entfernt. Wie sein Name schon sagt, ist er ein richtiger Wirbelwind im Wasser.

Der Dreieckstrudelwurm kann aber noch viel mehr, als mit der Hilfe von tausenden von Wimpernhärchen fortzugleiten. Er kann sich klonen, selbstheilen und ist dazu noch ein Indiz für gute Wasserqualität. Auch im Massener Bach ist er heimisch. Die Wasserqualität des Bachs muss dementsprechend gut sein.

Denn der Wurm ist sensibel, wenn es um sein Lebensumfeld geht. Damit er sich wohlfühlt, braucht er einen hohen Sauerstoffgehalt im Wasser. Denn er atmet über seine Haut. Gewässerverunreinigung kann er nicht vertragen.

In anderen Dingen ist er nicht so empfindlich. Mit Stammzellen kann sein Körper fehlendes Gewebe nachbilden. Aus einem kleinen Stück Wurm kann so innerhalb von wenigen Wochen ein neues Tier entstehen.

Der Dreiecksstrudelwurm ist ein kleines Raubtier. Seine Opfer hüllt er in Schleim ein und saugt sie dann in sich auf.

Der Lippeverband hat den Turbowurm nun als „Bewohner des Monats" ausgezeichnet. Er tritt dabei in die Fußstapfen der Mützenschnecke, eine Bewohnerin der Lippe.

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