Schon seit dem 27. Dezember führen mobile Teams Impfungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Unna durch. © Impfteam Heine
Impfzentrum Unna

Das große Impfen beginnt: Vier Impfstraßen für Senioren

Wenn an diesem Montag das große Impfen auch in Unna beginnt, dann sind gleich vier Impfstraßen für die Senioren geöffnet. Die Impflinge bekommen dabei ausreichend Zeit für Fragen.

Noch immer warten viele Menschen auf einen Impftermin. Unter der Rufnummer 116 117 ist noch längst nicht jeder Impfberechtigte über 80 Jahre zum Zug gekommen. Und dennoch: An diesem Montag startet das große Impfen auch in Unna.

Nachdem seit dem 27. Dezember bereits mobile Teams in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Einsatz sind, öffnen sich heute auch die Türen des Impfzentrums an der Platanenallee in Unna. Die neue Kreissporthalle ist, wie berichtet, in eine stationäre Impfstation verwandelt worden.

Start mit vier Impfstraßen

Vier der fünf möglichen Impfstraßen gehen gleich zum Auftakt in Betrieb. Das teilte Heike Achenbach, Stabsleitung Kommunikation bei der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), auf Anfrage mit. In Unna werden zunächst täglich 252 Impftermine durchgeführt – auch an den Wochenenden. „In ganz Westfalen-Lippe werden wir pro Tag 5000 Impflinge versorgen“, sagte Achenbach. Das gelte zunächst für drei Wochen. In Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Impfstoff sind auch noch Ausweitungen denkbar.

Zunächst aber wird auch in Unna nur in einer Schicht geimpft. „Es geht erst nachmittags los“, berichtete Achenbach. Die Termine seien zunächst nicht allzu eng getaktet, damit die Impflinge auch genug Zeit für ihre Fragen haben. Insbesondere bei den Senioren über 80 könne wolle man keinen Zeitdruck machen.

Mehr Termine hätten auch gar nicht vergeben werden können, denn der Impfstoff von Biontech/Pfizer ist nur begrenzt verfügbar und wird auch noch für die Impfungen durch die mobilen Teams in den Heimen benötigt. Vier Ärzte, dazu neun weitere medizinisch geschulte Kräfte, Personal des Kreises Unna und Sicherheitspersonal sollen einen reibungslosen Ablauf der Impfungen ermöglichen.

Ausweis, Maske und medizinische Unterlagen mitbringen

Zu ihrem Impftermin sollten die Senioren unbedingt ihren Personalausweis (oder einen anderen Lichtbildausweis), einen Mund-Nasen-Schutz sowie ihre Krankenkassenkarte (wenn vorhanden) mitbringen. Darüber hinaus sollten nach Möglichkeit auch der Impfpass und medizinische Unterlagen (z.B. Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste) mitgeführt werden.

Um einen reibungslosen Ablauf im Impfzentrum zu unterstützen, empfiehlt die KVWL nachdrücklich, den Anamnese- und Einwilligungsbogen bereits vorab zu lesen und auszufüllen. Dieser kann unter www.corona-kvwl.de/impftermin heruntergeladen werden. Alle, die nicht über einen Internetzugang verfügen, können die erforderlichen Unterlagen auch direkt im Impfzentrum ausfüllen.

Geimpft werden nur Berechtigte

Wichtig: Bürgerinnen und Bürger können nur dann in ein Impfzentrum eingelassen werden, wenn sie einen gültigen Termin für den jeweiligen Tag haben und der entsprechenden Priorisierungsgruppe angehören. Dies trifft in der ersten Phase ausschließlich auf Personen zu, die mindestens 80 Jahre alt sind. Sie dürfen sich von jeweils einer Person begleiten lassen, die jedoch nicht geimpft werden kann. Wer einen Termin vereinbart hat, aber nicht 80 Jahre oder älter ist, wird nicht

geimpft.

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Redaktion Unna

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