Dank Gregor Meyle kein „Sommerloch“ in Unnas Lindenbrauerei

dzKultur

Die Lindenbrauerei wird zum Ende des Jahres eine schwarze Null schreiben - das kündigte Geschäftsführerin Regina Ranft jetzt an. „Schuld“ an dieser guten Prognose ist eine Premiere.

Unna

, 12.12.2018, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen „nicht gerade günstigen Künstler“ nach Unna zu holen, für dessen Konzert viele Karten verkauft werden müssen, bevor es sich finanziell lohnt - dieses Wagnis ist das Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei in diesem Jahr zum ersten Mal eingegangen. Mit Gregor Meyle kam ein namhafter Musiker nach Unna, der gerade in den vergangenen Jahren mehr und mehr Fans gewonnen hat. Jetzt zeigt sich: Die Premiere hat sich gelohnt.

„Das war in jeder Hinsicht ein fantastischer Abend“, bilanzierte Jan-Hendrik Pritzl. Der Verwaltungs- und Finanz-Chef der Lindenbrauerei schiebt einen Großteil der Verantwortung an der „schwarzen Null“ der Lindenbrauerei in diesem Jahr auf jenen lauen Sommerabend am 17. August.

„Wir haben lange diskutiert, ob wir dieses Risiko eingehen wollen und erstmals ein Bezahlkonzert im Sommer veranstalten. Jetzt wissen wir, dass es sich sehr gelohnt hat, denn die Umsätze durch dieses Konzert waren sehr, sehr gut“, sagte Pritzl am Mittwochabend im Kulturausschuss.

Zuvor hatte bereits Lindenbrauerei-Geschäftsführerin Regina Ranft angedeutet, dass 2018 ein gutes Jahr für die Lindenbrauerei war. „Sie brauchen keine Angst zu haben, dass wir heute hier sind, weil wir Geld brauchen. Die Liquiditätsengpässe, die wir als Loch im Sommer hatten, gab es dieses Jahr nicht.“

An jenem Sommerabend hat Gregor Meyle auf dem Platz der Kulturen übrigens angekündigt, sehr gerne wieder nach Unna zu kommen - die Lindenbrauerei dürfte ihn mit offenen Armen empfangen.

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