Coronavirus: Blutspenden sind trotzdem dringend erwünscht

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Blut spenden in Zeiten von Corona? Der DRK-Blutspendedienst West spürt eine deutliche Verunsicherung in der aktuellen Situation und appelliert an gesunde Menschen, spenden zu gehen.

Unna

, 02.03.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Ausbreitung des Coronavirus hat unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung mit Blutkonserven. Es bleiben unter Umständen potenzielle Blutspender daheim, obwohl sie spenden dürfen.

„Die geringere Blutspenderzahl hat unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutprodukten.“
Stephan Jorewitz vom DRK Blutspendezentrum Hagen

„Es bleiben unter Umständen potenzielle Blutspender daheim, obwohl sie spenden dürfen. Die geringere Blutspenderzahl hat unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutprodukten“, sagt Stephan Jorewitz vom DRK Blutspendezentrum Hagen und ruft gesunde Menschen zur Blutspende auf: „Bitte helfen Sie uns bei der Versorgung der Krankenhäuser und nutzen Sie unsere Termine.“

Im Kreis Unna gibt es bereits am Dienstag mehrere Termine zum Blutspenden: Im DRK-Heim an der Krautstraße kann von 16 bis 20 Uhr Blut gespendet werden; in Fröndenberg von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Mensa der Gesamtschule. Donnerstag gibt es einen Termin in Selm (16 bis 20 Uhr, Städtisches Gymnasium, Kreisstr. 4), und am Freitag kann im Evangelischen Gemeindehaus in Holzwickede-Opherdicke an der Unnaer Straße 70 von 16 bis 19 Uhr sowie in Kamen in der Hauptschule, Am Koppelteich 16, von 15.30 bis 19.30 Uhr Blut gespendet werden.

Bei grippalen Infekten (Erkältungskrankheiten) ist eine Blutspende frühestens eine Woche nach Abklingen der Symptome wieder möglich. Diejenigen, die an einer Grippe (mit Fieber) erkrankt sind, dürfen frühestens vier Wochen nach Ausheilung wieder Blut spenden.

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