Corona: Noch kann der Kreis Unna jeden Kontakt nachverfolgen

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Die Verstärkung durch die Bundeswehr ist für das Gesundheitsamt mehr als nur willkommen. Ab Montag sollen weitere Uniformierte bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen helfen.

Kreis Unna

, 27.10.2020, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hoher Besuch im Kreisgesundheitsamt in Unna: General Torsten Gersdorf, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, informierte sich am Dienstag vor Ort, wie die bislang zehn Soldatinnen und Soldaten aus der Glückauf-Kaserne bei der Kontaktverfolgung helfen. Der General machte keinen Hehl daraus, dass es darum gehe, schnell zu sein: „Jetzt zählt jeder Tag. Wir müssen jede Kontaktperson so schnell wie möglich von der Straße bekommen.“

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Soldatinnen und Soldaten des in Unna stationierten Versorgungsbataillons 7 helfen in ganz NRW im Kampf gegen das Coronavirus. Voraussichtlich ab dem 2. November sollen fünf weitere Kräfte das Team im Gesundheitsamt verstärken. Dort waren die Soldaten nach einer kurzen Einführungszeit voll einsatzfähig. Dabei half die Tatsache, dass das von der Kreisverwaltung erstellte EDV-System auch für Neulinge leicht zu bedienen ist.

Bernhard Blumer ist einer der Soldaten, die im Kreisgesundheitsamt in Unna bei der Kontaktverfolgung helfen. Er fühlt sich gut aufgenommen und lobt die Zusammenarbeit.

Zugführer Bernhard Blumer ist einer der Soldaten, die im Kreisgesundheitsamt in Unna bei der Kontaktverfolgung helfen. Er fühlt sich gut aufgenommen und lobt die Zusammenarbeit. © Udo Hennes

Fachbereichsleiter Josef Merfels erklärte, noch schaffe es der Kreis Unna dank der Unterstützung durch die Bundeswehr, alle Kontakte nachzuverfolgen. Der Einsatz der Bundeswehr ist zunächst bis Anfang Dezember terminiert. General Gersdorf erklärte allerdings, am Dienstag sei auch schon über eine mögliche Verlängerung gesprochen worden.

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