Bundestrainer für Behinderten-Eishockey sieht gute Bedingungen in Unna

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Die Chancen, Eishockey für Körperbehinderte in der Eishalle Unna anzubieten, stehen offenbar gut. Das sieht zumindest Andreas Pokorny so. Und der muss es allein von Amts wegen schon wissen.

Unna

, 19.01.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit einer durchgängigen Barrierefreiheit möchte „Unna braucht Eis“ der Eissporthalle Unna ein Alleinstellungsmerkmal in der Region verpassen. Die Chancen, dass tatsächlich Para-Eishockey, auch als Sledgehockey bekannt, in der Eishalle stattfindet, wenn sie wieder eröffnet ist, stehen dabei anscheinend gut.

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Am Mittwoch besuchte Andreas Pokorny die Eishalle Unna. Er ist aktueller Cheftrainer der deutschen Para-Eishockey-Nationalmannschaft. Mit Vertretern von „Unna braucht Eis“ besprach er die vorhandenen Gegebenheiten in der Unnaer Eishalle und erklärte, welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig wären, um den Sport tatsächlich in Unna zu ermöglichen.

Die Ausgangslage bewertete Pokorny dabei sehr positiv: Vor allem, dass bereits im jetzigen Zustand sowohl die Kabinen als auch die sanitären Einrichtungen ohne Barrieren zu erreichen seien, sei gut und wichtig, um Para-Eishockey anbieten zu können. Dafür müssten in der Unnaer Eishalle allerdings noch Banden und Spieler- sowie Strafbänke neu errichtet beziehungsweise angepasst werden.

Laut „Unna braucht Eis“ seien diese Anpassungen ohne Mehrkosten machbar, sofern sie früh genug in der Planung berücksichtigt würden.

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