Burger selbst gemacht – mit diesen Zutaten vom Wochenmarkt klappt es

dzWochenmarkt Unna

Ein leckerer Burger an einem lauen Sommerabend: Das Rezept des Monats ist wie gemacht für den August. Und ein Händler auf dem Unnaer Wochenmarkt verrät seine Geheimzutat für einen „Spezialburger“.

Unna

, 07.08.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Burger als Rezept des Monats? Fast Food vom Wochenmarkt? Was auf den ersten Blick seltsam klingen mag, bietet viel Potenzial – und das ganz abseits der klassischen Burger-Gerichte aus Fast Food-Restaurants. Das Team vom Stadtmarketing Unna hat für den August den „Wochenmarkt-Burger“ als Rezept des Monats ausgegeben.

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Das Rezept

Der Wochenmarkt-Burger

  • 720 Gramm Rinderhack gut durchkneten und vier gleichgroße Kugeln formen. Wer keine Burgerpresse zuhause hat, um die Kugeln in Patties zu formen, kann dies auch mit zwei kleinen Tellern machen. Kugel mittig auf den Teller legen und langsam mit dem zweiten Teller den Patty zu einer zwei Zentimeter dicken Scheibe drücken. Vorsichtig den oberen Teller lösen und den Patty in der Mitte mit dem Daumen leicht eindrücken. Dies sorgt dafür, dass der Patty beim Grillen nicht seine Form verliert. Jetzt kommen die Patties zum Ruhen in den Kühlschrank.
  • Nach dem Waschen werden eine Tomate und eine Zwiebel horizontal in zirka ein Zentimeter dicke Scheiben aufgeschnitten.
  • Für die Schmorzwiebeln werden vier Esslöffel Öl in einer großen Pfanne erhitzt und die Zwiebeln hinzugegeben. Bei mittlerer Hitze die Zwiebeln zirka 15 bis 20 Minuten schmoren und mit Salz würzen. Zum Schluss mit einem kleinen Schuss Wasser und einer Prise Zucker ablöschen und leicht köcheln lassen.
  • Den Burger-Patty vier bis fünf Minuten anrösten, dann wenden. Nach dem Wenden die Schmorzwiebeln auf den Patty geben und eine Scheibe Cheddar-Käse drauflegen. Burger-Brötchen aufschneiden und die Innenseiten leicht anrösten.
  • Danach mit Mayonnaise und Ketchup gleichmäßig bestreichen, auf die Unterseite kommen das Salatblatt, die Tomaten- und Gurkenscheibe, danach der Patty mit Zwiebeln und Käse. Oberseite des Brötchens drauflegen und mit einem Zahnstocher fixieren.
  • Eine detaillierte Einkaufsliste zu dem Rezept inklusive der Händler, die diese Produkte auf dem Wochenmarkt in Unna anbieten, gibt es auf der Internetseite des Stadtmarketings Unna sowie auf den Flyern an den Wochenmarkt-Ständen.

Das Wichtigste für einen guten Burger ist natürlich das Fleisch: 720 Gramm Rinderhack empfehlen sich dafür laut Rezept. Daraus werden vier gleichgroße Kugeln, genauer gesagt die sogenannten „Patties“, wie die Fleisch-Bratlinge für Burger genannt werden. Achtung, Schlaumeierwissen: Alles, was weniger als 180 Gramm wiegt, darf sich nicht „Patty“ nennen, sondern ist lediglich ein Fleischbällchen.

Das Fleisch für die „Patties“ gibt es auf dem Wochenmarkt an verschiedenen Ständen, zum Beispiel beim Bauernlädchen, bei Mecke, Piecha oder der Fleischerei Rafalcik. Wer es sich nicht zutraut, die „Patties“ selbst zu formen, der kann auch fertige „Patties“ auf dem Wochenmarkt erstehen: „Edles Fleisch“ bietet bereits fertige Burger-Bratlinge vom Black Angus Rind an.

Doch das Fleisch ist nur die halbe Miete für einen guten Burger. Erst mit Käse, Salat und der ein oder anderen Tomaten- oder Gurkenscheibe wird der Burger zum Grillkunstwerk. Philip Krämer, Landwirt aus Billmerich, hat jede Menge Tipps zur „Fleisch-Ergänzung“ für den Burger – und die Produkte fast alle aus eigenem Anbau frisch vor Ort.

„Auf einen guten Burger gehört vor allem Salat, da braucht es fast kein Fleisch mehr“, meint der Junior-Chef des Unternehmens, das jede Woche einen großen Obst- und Gemüsestand auf dem Unnaer Wochenmarkt anbietet. Eisbergsalat oder Lollo – beides passt aus Sicht des jungen Landwirtes gut auf einen Burger: „Hauptsache, es ist richtig knackiger Salat.“

Burger selbst gemacht – mit diesen Zutaten vom Wochenmarkt klappt es

Für Philip Krämer ein „Muss“ auf einem Burger: Frische Ananas, vorgeschnitten direkt auf dem Wochenmarkt. © Anna Gemünd

Tomaten und Salatgurken gehören für Philip Krämer ebenfalls auf einen guten Burger. „Aber auch Aubergine oder Zuccini in Scheiben sind eine gute Wahl, wenn sie vorher etwas angedünstet werden“, findet er. Rote Zwiebeln sind für einen guten Burger ein Muss, denn: „Sie machen optisch etwas her und sie sind mildler als die normalen Zwiebeln“, sagt der Landwirt.

Und dann hat er noch einen ganz persönlichen Tipp für eine „Spezialvariante“ des Burgers: „Probieren Sie mal eine Scheibe Ananas direkt auf dem Patty, das ist richtig lecker. Ich liebe Ananas und das dann auf einem Burger, das macht es richtig rund“, findet Krämer.

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