Buntes Band-Buffet ohne Zwang zur Besinnlichkeit

dzLindenbrauerei

Kurz vor Weihnachten weisen die Konzertprogramme oft eine gewisse Uniformität auf. Die Lindenbrauerei hält dagegen mit der „Nacht der Musik“

23.12.2018, 12:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch nicht Weihnachten, sondern ein Fest der Musikstile wurde am Samstag in der Lindenbrauerei gefeiert. Zum sechsten Mal lud das Kulturzentrum zur „Nacht der Musik“ ein und Gäste wie Künstler kamen in Scharen. Auf drei Ebenen – im Schalander, im großen Kühlschiff und im gemütlichen Atelier unterm Dach – traten zahlreiche Künstler auf, um gemeinsam das Konzertjahr 2018 abzuschließen. Auch diesmal waren es sehr unterschiedliche Bands, die an diesem großen „Klassentreffen der Musikszene“ zusammenkamen. Wie an einem Buffet hatten die Besucher die Möglichkeit, sich ihr eigenes Programm nach Belieben zusammenzustellen.

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Nacht der Musik in der Lindenbrauerei

Am letzten Wochenende vor Weihnachten gab es in der Lindenbrauerei noch einmal "alles, außer Weihnachtslieder". 14 Band spielten bei der 6."Nacht der Musik".
23.12.2018
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Nacht der Musik in der Lindenbrauerei, hier "Wodgar Allace".© Marcel Drawe
Nacht der Musik in der Lindenbrauerei.© Marcel Drawe
Nacht der Musik in der Lindenbrauerei, hier "Rockwärts".© Marcel Drawe
Nacht der Musik in der Lindenbrauerei, hier "Rockwärts".© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Voices of Town"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "M.I.N.A."© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "M.I.N.A."© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "M.I.N.A."© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Wild Years"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Wild Years"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Rockwärts"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Grammoponics"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Voices of Town"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "M.I.N.A."© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Wild Years"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Wild Years"© Marcel Drawe
Nacht der Musik Lindenbrauerei, hier "Wild Years"© Marcel Drawe

Auf den musikalischen Speisekarten standen unter anderem Künstler, die regelmäßig Gäste in der Lindenbrauerei sind, wie die „Voices of Town“, „JAHM!“ oder „Mad Andy & the B’s“, aber auch auswärtige Gäste wie „Kicker Dibs“ aus Berlin oder „Victoria Semel und Band“ aus Osnabrück und Newcomer wie die aus der Jugendkunstschule hervorgegangenen „Grammophonics“.

Letztere hatten zwar schon in der Lindenbrauerei gespielt, standen bei der Nacht der Musik aber zum ersten Mal vor einem größeren und breit gemischten Publikum. „Das macht richtig Spaß“, berichtete Sänger Alexander Semler. „Und das Schöne ist: Jetzt kann man noch Musik von anderen Bands hören.“

Musiker genießen auch die Wartezeit als Zuhörer

So hatten die Jungrocker etwa „Woodship“ auf dem Plan, die vor gar nicht so langer Zeit selbst die Newcomer waren, oder „Römisch Drei“. Mit Rock und Ska sorgten „Römisch Drei“ auch als letzte Band im Atelier für eine lange Nacht der Musik, während im Kühlschiff die „Linkin Park“-Tribute-Band „Thinkin Dark“ diese Ehre hatte. Im Schalander unterhielten „Jahm!“ die Gäste als Abschluss einer spannenden Veranstaltung und eines spannenden Musikjahres in der Lindenbrauerei.

Zuvor konnten sich die Teilnehmer aber noch über allerhand schöne, lustige, berührende und skurrile Momente freuen. So erlebten sie etwa „das erste Tuba-Solo, das diese heiligen Hallen je gesehen haben“, wie Andy Koch von den „Voices of Town“ die Einlage seines Bandkollegen Mirko Adden anmoderierte. Es folgte der Griff zum Waschbrett, das er mit Fingerhüten zum Rhythmusinstrument machte.

Buntes Band-Buffet ohne Zwang zur Besinnlichkeit

Weihnachten Wäsche zu machen, soll Unglück bringen. Die „Voices of Town“ wussten das nostalgische Waschbrett aber auch anders einzusetzen. © Marcel Drawe

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