Bürgerhaus Alte Heide soll am 1. Juli zum ersten Mal öffnen

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Der Bürgerverein Alte Heide verliert keine Zeit: Nachdem der Rat dem Sportlerheim des Tus Alte Heide eine „Gnadenfrist“ von fünf Jahren gewährt hat, soll im Sommer das „Bürgerhaus“ öffnen.

Alte Heide

, 30.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Aus dem Sportlerheim soll ein Ort der Begegnung für Vereine, junge und alte Bewohner von Alte Heide und darüber hinaus werden. Mit diesem Konzept hat der Bürgerverein Alte Heide die Politik überzeugt: Mitte Dezember gab der Stadtrat grünes Licht für einen Erhalt des Sportlerheimes für die nächsten fünf Jahre.

Während das angrenzende Stadion aufgegeben und als Gewerbefläche vermarktet wird, wird das Sportlerheim unter Regie des Bürgervereins Alte Heide zum Bürgerhaus umgebaut. Offiziell unter diesem Namen öffnet das einstige Zuhause der Fußballer am 1. Juli. Das kündigt der Bürgerverein Alte Heide auf seiner neuen Internetseite an.

Der Bürgerverein hat mit der Ratsentscheidung nicht nur die Schlüsselgewalt für das Heim übernommen; auch die Kosten des Betriebs muss der Verein nun tragen. Dazu hatte der Verein bereits im Vorfeld der Entscheidung über die Zukunft des Sportlerheims Sponsoren gesucht und gefunden.

Umbauten im Innen- und Außenbereich geplant

Ein breites Netzwerk aus Partnern und Vereinen soll künftig dazu beitragen, dass die Kosten des Bürgerhauses gedeckt sind. Weitere Einnahmen sollen vor allem durch die Vermietung des Bürgerhauses an Privatleute erzielt werden.

Der Bürgerverein setzt dabei auf die Lage des Bürgerhauses: Durch die Nähe zum Radweg und zur Hammer Straße sowie die Lage im Gewerbegebiet und damit abseits von Wohnhäusern sei das neue Bürgerhaus für Party-Vermietungen interessant.

Bürgerhaus Alte Heide soll am 1. Juli zum ersten Mal öffnen

Im Innenbereich soll nach dem Wegfall der Umkleidekabinen und Duschen ein weiterer Gesellschaftsraum entstehen. © Archiv

Im Zuge der Umgestaltung vom Sportlerheim zum Bürgerhaus sollen Innenbereich und Außengelände umgestaltet werden. Der Bürgerverein plant, die ehemaligen Umkleidekabinen und Sanitärbereiche zu einem neuen Gesellschaftsraum umzubauen.

Auf dem Außengelände soll mit Unterstützung des Vereins „UNter Stromern“ Ladestationen für Fahrräder und E-Autos entstehen.

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