Bürgerbeteiligung via Online-Befragung soll Königsborns Nordosten schöner machen

dzStadtentwicklung

In wohl kaum einem anderen Stadtteil Unnas ist in den vergangenen Jahren so viel geplant worden wie in Königsborn. Jetzt rückt der Nordosten des Stadtteils in den Fokus - und die Bürger sind gefragt.

Königsborn

, 22.06.2020, 12:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier Tage und schon über 40 Ideen: Die Online-Befragung des Quartiersbüros Königsborn Süd-Ost zur Entwicklung Königsborns „nördlich der Bahn“ stößt auf großes Interesse. Seit dem Start der interaktiven Karte am 19. Juni, auf der Bürger ihre Ideen und Anregungen für den Bereich eintragen können, sind bereits etliche Hinweise zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Königsborns Nordosten eingegangen.

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Vor allem die Salzwiese hat auf der Karte bereits viele „Marker“ erhalten: Picknick-Möglichkeiten, eine Jugendhütte oder auch eine Hundeauslauffläche sind nur ein paar der Ideen, die von Bürgern über das Portal gemeldet wurden. Auch das Umfeld der Salzwiese haben sie im Blick: Das Wäldchen an der Dorotheenstraße könne doch zu einer Art „Spielwald“ umfunktioniert werden - wenn es vorher vom Müll befreit würde, der dort ebenso herumliege wie an den nahe gelegenen Glascontainern. Die Hinweise sind vielseitig - und genau das, worauf die beiden Quartiersmanager hoffen. Denn um die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohner in Königsborns Nordosten zu verbessern, braucht es genau diese Hinweise der Bewohner selbst.

„Die Bürger wissen am besten, woran es in ihrem Wohnquartier mangelt, welche Stärken und Schwächen dieses hat.“
Dennis Sakowski, Quartiersmanager im Projekt „Soziale Stadt Unna Königsborn Süd-Ost“

Dennis Sakowski, Quartiersmanager im Projekt „Soziale Stadt Unna Königsborn Süd-Ost“: „Hintergrund unserer Befragung ist die Vorbereitung eines Handlungskonzeptes für den Bereich östlich der Kamener Straße und östlich des Kurparks.“ In den vergangenen Jahren hat sich im „Quartier“ an der Berliner Allee bereits viel verändert - und das nicht nur baulich. Möglich wurde dies mithilfe von Mitteln aus der Städtebauförderung sowie städtischer und privater Investitionen. Nun sollen auch die Perspektiven des Königsborner Nordostens in den Blick genommen werden, um die dortigen Wohn- und Lebensbedingungen zu verbessern. Sakowski: „Für uns ist die Beteiligung der Bürger bei der Planung ein zentraler Baustein. Die Bürger wissen am besten, woran es in ihrem Wohnquartier mangelt, welche Stärken und Schwächen dieses hat.“

Die Ideen oder Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger werden über die Online-Plattform „Plan-Portal“ gesammelt und fließen in das sogenannte „Integrierte Handlungskonzept Unna Königsborn Ost 2030“ ein. Das Konzept wird in den kommenden Monaten erstellt, fasst alle Überlegungen zusammen und beschreibt, wie sich das Gebiet in den nächsten zehn Jahren weiterentwickeln soll.

Die Teilnahme an der Befragung ist kostenlos: Unter www.plan-portal.de/koenigsborn können alle Interessierten ihre Beiträge formulieren und auf einer Karte verorten.

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