Wasser schöpfen die Bewohner des Dorfes in Guinea bisher aus einem Bach. Die Wasserqualität lässt zu wünschen übrig. Mit dem Brunnen, dessen Bau aus den Spenden finanziert wird, gehört dies bald der Vergangenheit an. © Privat
Spendenprojekt

Brunnen in Guinea kann gebaut werden: Caritas hat Spendenziel erreicht

Knapp vier Wochen ist es her, dass Caritas-Mitarbeiterin Oumou Diallo zu Spenden für ihr Heimatdorf in Guinea aufrief. Jetzt ist genügend Geld eingegangen, um dort einen Brunnen bauen zu können.

Frisches Wasser ist in Guinea Mangelware. Kilometerweite Wege müssen die Menschen zurücklegen, um Wasser aus einem Bach zu holen. Oumou Diallo stammt aus Guinea und weiß um die Probleme in ihrem Heimatland. Vor vier Wochen rief die Caritas-Mitarbeiterin dazu auf, für den Bau eines Brunnens in ihrem Heimatdorf zu spenden. Schneller als erwartet ist nun die erforderliche Spendensumme zusammen gekommen.

„Das Spendenziel ist erfüllt“, berichtet Jan Wandschneider vom Caritasverband im Kreis Unna. 7759 Euro seien auf dem Konto eingegangen. Den noch fehlenden Betrag zu den 8000 Euro, die für den Brunnenbau erforderlich sind, werde das Katharinen-Hospital beisteuern. „Damit kann der Brunnen tatsächlich gebaut werden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und werden natürlich über den Bau des Brunnens berichten“, so Wandschneider.

Ein Brunnen, der etwa 80 bis 100 Meter tief in die Erde gebohrt würde, könnte das ganze Dorf, aus dem Oumou Diallo stammt, mit Trinkwasser versorgen. Eine Partnerorganisation der Caritas wird den Brunnen bauen – und damit den Dorfbewohnern den mühsamen Weg zum Wasserholen aus dem Bach ersparen.

Über die Autorin
Redaktion Unna
Sauerländerin, Jahrgang 1986. Dorfkind. Liebt tolle Geschichten, spannende Menschen und Großbritannien. Am liebsten draußen unterwegs und nah am Geschehen.
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Anna Gemünd
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