Nach Lockerungen im Seuchenschutz öffnet Unna die Brunnen in der Innenstadt

dzCoronavirus

Bloß keinen Grund und Anlass bieten, dass Menschen auf öffentlichen Flächen zusammenströmen – das war ein Leitsatz des „Lockdowns“. Ein (wieder) sichtbares Zeichen der Lockerungen ist jetzt Unnas Eselsbrunnen.

Unna

, 27.05.2020, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn Ingo Sieradzki die rot-weißen Sperrwände auf den Pritschenwagen lädt, ist normalerweise eine Baustelle zum Abschluss gebracht worden. An diesem Dienstag steht sein Werk für den Abschluss des „Lockdowns“, mit dem in den Wochen ab Mitte März das öffentliche Leben in Unna heruntergefahren worden war.

Sieradzki beseitigt die Sperren um die Innenstadtbrunnen von Unna. Sie waren nicht kaputt, aber als Anziehungspunkte eine Gefahr für die Menschen. Nähe zu vermeiden galt als Schlüssel im Kampf gegen die Ausbreitung des Covid-19-Erregers. Und wer weiß, wie die Menschen sonst auch auf der Umrandung des Eselsbrunnens sitzen oder ihre Kinder und Enkel für ein Foto auf Josef Barons Eselsskulptur heben, der versteht, warum die Brunnen in Unna zuletzt mit Baustellenabsicherungen unzugänglich gemacht worden waren.

Dass die Königsborner Firma Stahlbau Merten, fester Partner der Stadt für Straßenschilder und Baustellenabsicherungen, nun wieder die Brunnen in der Innenstadt freigibt, ist ein weiterer Ausdruck der Lockerungsmaßnahmen, die mit sinkenden Infektionszahlen möglich sind.

Nun sind Kastanien-, Esels- und Rathausbrunnen wieder sichtbar. Anschalten soll sie der Immobilienservice der Stadt ebenfalls in den kommenden Tagen, heißt es aus dem Rathaus.

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