Das Foto zeigt, wie ein Forscher einen PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet. © picture alliance/dpa
Pandemie

Britische Mutation im Kreis Unna: Drei Kommunen sind noch verschont

Dass die britische Corona-Mutation immer häufiger auch im Kreis Unna nachgewiesen wird, macht Sorge. Dabei zeigt der Blick ins Detail, dass die Lage in den Städten und Gemeinden unterschiedlich ist.

Als die Nachricht am 9. Februar bekannt wurde, hat sie kaum jemanden überrascht: Die britische Variante des Coronavirus mit der Bezeichnung B.1.1.7 war im Kreis Unna angekommen, sieben erste Fälle wurden bekannt.

Sie sollten nicht die einzigen bleiben – 42 Mal wurde die Mutation inzwischen im Kreis Unna nachgewiesen. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass die Lage in den verschiedenen Städten und Gemeinden sehr unterschiedlich ist.

Die meisten Fälle sind aus Schwerte bekannt – elf waren es mit Stand 19. Februar, 13 Uhr. Für Bergkamen wurden bislang acht Fälle gemeldet, für Unna und Kamen jeweils sechs. Selm kommt auf fünf.

Überraschend erscheint da, dass die größte Stadt des Kreises Unna, Lünen, bislang nur drei Virus-Fälle vorzuweisen hat – und das, obwohl Lünen mit 3601 Corona-Fällen auch die mit Abstand meisten im Kreisgebiet verzeichnet.

Drei Mutations-Fälle sind bislang auch bei Bürgerinnen und Bürgern aus Fröndenberg nachgewiesen worden. Angesichts der deutlich kleineren Einwohnerzahl in der Ruhrstadt ist die Situation in Lünen allerdings entspannter.

Und es gibt mit Werne, Holzwickede und Bönen sogar noch drei Städte und Gemeinden im Kreis Unna, in denen die Variante B.1.1.7 bislang gar nicht vorkommt.

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Redaktion Unna
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