Boulespieler am Neumarkt fordern Toilettenschlüssel

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Seitdem das Parkhaus renoviert ist, gibt es für die Boulespieler keine gut erreichbare Toilette mehr. © Rorman Grzelak
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Bisher an drei Nachmittagen in der Woche treffen sich auf dem Neumarkt Bürgerinnen und Bürger, um dort Boule zu spielen. Doch seit der Parkhausrenovierung reduziert sich die Zahl der weiblichen Spielerinnen. Denn sie können nicht mehr in der Nähe zur Toilette gehen.

Viele Jahre hatten die Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, die Toilettenanlage auf dem Neumarkt zu nutzen, so der ehrenamtliche Gruppenleiter der Boulespieler des Seniorentreffs im Fässchen, Uwe Hermanski. Er hat nun offiziell den Antrag gestellt, die vorhandenen Toiletten auf dem Neumarkt zumindest für die Bouleszene auf dem Neumarkt wieder zu öffnen. Wünschenswert wäre, wenn sie allen als öffentliches WC zur Verfügung ständen.

Seit der Parkhausrenovierung seien neue Türen und Schlösser eingebaut, aber kein neuer Schlüssel mehr übergeben worden. Die Spielerinnen und Spieler müssten sich nun immer wieder in die Büsche schlagen. „Eine untragbare Situation“, so Hermanski. Denn der Neumarkt werde mit seinem Kinderspielplatz und dem Biergarten von vielen Menschen frequentiert.

Bis zur angrenzenden Gastronomie oder zum Fässchen sei es zu weit. Denn mitten im Spiel würde niemand für eine längere Wegstrecke mal kurz verschwinden. Zudem sei ein Teil der Spielerinnen im fortgeschrittenen Alter und dementsprechend schlecht zu Fuß. Zudem sei die Gastronomie nicht durchgängig geöffnet.