Bombenentschärfung: Katharinen-Hospital Unna nimmt leichten Patientenanstieg wahr

dzEvakuierung in Dortmund

Die Bombenentschärfung in Dortmund am Sonntag hat sich auch auf Unna ausgewirkt. Weil zwei Dortmunder Krankenhäuser evakuiert werden mussten, wurden Patienten auch ins KK verteilt.

Unna

, 13.01.2020, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bombenentschärfung in der Dortmunder Innenstadt am Sonntag hat sich auch auf Unna ausgewirkt. Weil das städtische Klinikum Dortmund und das St.-Johannes-Hospital im Sperrkreis der Blindgängerbekämpfung lagen, wurden diese Gebäude evakuiert – und damit auch deren Notaufnahmen gesperrt. Die Unnaer Krankenhäuser hatten sich deshalb auf eine Mehrauslastung eingestellt.

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Während das Evangelische Krankenhaus bereits am Sonntagabend mitteilte, dass es keine wesentlich höheren Patientenzahlen gegeben hatte, teilte das Katharinen-Hospital am Montag auf Anfrage unserer Redaktion mit, dass am Sonntag ein leichter Anstieg der Patientenzahlen verzeichnet wurde. Am Samstag sei der Betrieb noch „ganz normal“ verlaufen, einen Tag später wurden mehr Patienten als sonst teils stationär, teils ambulant behandelt.

Personell und räumlich vorbereitet

Auf diese Situation sei man aber, wie zuvor angekündigt, sowohl personell als auch räumlich vorbereitet gewesen. „Es lief deshalb alles reibungslos“, hieß es seitens der Leitung der Zentralen Notaufnahme im Katharinen-Hospital Unna.

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