Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Unna entschärft

dzGlückauf-Kaserne

Bei Bauarbeiten auf dem Areal der Glückauf-Kaserne in Königsborn ist am Donnerstag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Entschärfung am Freitagvormittag verlief reibungslos.

Unna

, 23.08.2019, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Gelände der Glückauf-Kaserne verändert aktuell sein Gesicht. An vielen Stellen wird gebaut. Alte Häuser werden abgerissen, neue entstehen. Dass bei diesen Arbeiten ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde, überraschte die Verantwortlichen nicht.

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Die 250 Kilogramm schwere Bombe war am Donnerstag, 22. August, entdeckt worden. Für Freitagvormittag wurde die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg angesetzt. Die Arbeiten verliefen reibungslos, denn für die Experten stellte die Bombe keine allzu große Herausforderung war.

Keine Anwohner betroffen

Glücklich war zudem der Umstand, dass keine Gebäude geräumt werden mussten. „Für Bürger und Soldaten bestand zu keiner Zeit eine Gefahr“, erklärt Christoph Ueberfeld, Sprecher der Stadt Unna. Um den Fundort der Bombe herum habe es keine Gebäude gegeben, die hätten evakuiert werden müssen. Die Entschärfung der Kriegsbombe sei „schnell über die Bühne gegangen“, erklärt Ueberfeld.

Zuletzt hatte es in unmittelbarer Nähe der Kaserne an der Kamener Straße aufwenige Sondierungen gegeben, weil es Verdachtsmomente gab, dort könnten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen.

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