Zeynep Dagli und Okan Altunkaya sind am Mittwoch noch fleißig dabei Regale einzuräumen. © Christoph Schmidt
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Blick ins Unnaer Aldi-Zelt vor dem offiziellen Verkaufsstart – mit Video

Für die Kunden, die schon am Mittwoch im Aldi-Zelt shoppen wollten, blieben die Türen noch verschlossen. Wir durften aber schon einen Blick in die Übergangsfiliale an der Dorotheenstraße werfen.

Regen gemischt mit Graupel prasselt auf das Dach des Aldi-Zeltes. Und zwar durch das Plastikdach des Verkaufszeltes so laut, dass Zeynep Dagli ein wenig die Stimme erheben muss. Sie war die Filialleiterin des Marktes an der Kamener Straße, der nun seit Samstag geschlossen ist – und sie leitet auch den Übergangsmarkt an der Dorotheenstraße. „Im Moment sind wir dabei, die letzten Kleinigkeiten zu erledigen und unser Zelt für die Eröffnung schön zu machen“, erklärt sie und schaut den Gang hinter sich entlang. Dort steht Okan Altunkaya und räumt kistenweise Kaffee in ein Regal.

Der Azubi erlebt gleich im ersten Lehrjahr etwas besonderes, denn ganz so häufig gibt es sie nicht, die Aldi-Zelte. Wobei Zelt eigentlich zu kurz gegriffen ist, es ist eher eine Schnellbauhalle. „Das haben die hier in einer Woche hochgezogen“, sagt Manuela Müller. Sie ist als Regionalverkaufsleiterin dafür zuständig, „dass wir hier dann einen ansprechenden Markt haben nach den Aldi-Standards.“

Filialleiterin Zeynep Dagli ist seit 29 Jahren bei Aldi

Und wenn jemand diese Standards im Schlaf kennt, dann Zeynep Dagli. Seit 29 Jahren ist sie bei Aldi und kennt auch noch die „alte 57“, wie die ehemalige Filiale an der Dorotheenstraße im Jargon genannt wird. „Ich kenne mittlerweile meine Kunden und meine Kunden kennen mich, ich weiß schon bei manchen so genau, was die kaufen, da kann man fast die Uhr nach stellen. Da wundere ich mich manchmal schon, wenn die mal einen Tag nicht kommen“, sagt sie und lacht. Dann muss sie sich aber wieder dem Regal vor sich zuwenden, denn bis zur Eröffnung am Donnerstagmorgen ist noch einiges zu tun.

Diese Architektur kennen die Unnaer bereits von der Weberstraße. Der Neubau an der Kamener Straße soll aber deutlich größer ausfallen: Aldi illustriert mit dieser Grafik einen Supermarkt mit 1400 Quadratmetern Verkaufsfläche. © Aldi © Aldi
Über den Autor
1982 in Dortmund geboren. Abi in Holzwickede, Journalistik-Studium wieder in Dortmund. Seit 2013 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Freut sich über die spannende Herausforderung, den Wandel eines Traditionsverlags hin zu einem modernen, familiengeführten Multimedia-Unternehmen zu begleiten.
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Christoph Schmidt
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