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Außengelände des Schulzentrums Nord in Unna teils wegen giftiger Raupen gesperrt

dzEichenprozessionsspinner

Das Problem mit giftigen Raupen weitet sich aus in Unna: Eichenprozessionsspinner haben mehrere Baumstandorte im nördlichen Stadtgebiet befallen – besonders problematisch am Schulzentrum Nord.

Königsborn

, 12.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Am Mittwoch wurde an mehreren Bäumen am Schulzentrum Nord, im Bereich des Königsborner Geschwister-Scholl-Gymnasiums, ein Befall mit Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Darüber informierte die Stadt Unna am Mittwochnachmittag. Die Stadtbetriebe hätten sofort eine Fachfirma mit der Entfernung der Nester beauftragt. Die Maßnahme solle kurzfristig abgeschlossen werden. Teile des Schulgeländes wurden großflächig abgesperrt.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind gefährlich wegen ihrer Brennhaare. Menschen sollen nicht in die Nähe der Tiere kommen. Betroffen von Sperrungen seien der Bereich des GSG-Hintereingangs bis zur Stadthalle, auch Wegeverbindungen dort. Die Stadt bittet darum, dass Absperrungen unbedingt beachtet werden. Der eigentliche Schulbetrieb sollte aber uneingeschränkt möglich sein, sagte Stadtsprecher Oliver Böer. Man hoffe, dass die Raupen im Verlauf des Donnerstags erfolgreich entfernt werden können.

Sportplatz wieder freigegeben

Am Mittwoch hatte ein von den Stadtbetrieben beauftragter Schädlingsbekämpfer bereits Eichenprozessionsspinner-Raupen an der Straße An der Feuermaschine entfernt. Das gleiche passierte am Sportplatz Alte Heide. Dieser konnte am Mittwoch wieder freigegeben werden, nachdem dort am Wochenende die gefährlichen Raupen entdeckt worden waren. Am Sportplatz war man zunächst von einem befallenen Baum ausgegangen, es waren aber mehrere Eichen betroffen. Der erste Baum in Unna, an dem die Tiere entdeckt und entfernt worden waren, steht im Kurpark. Die Eichenprozessionsspinner scheinen also vor allem im nördlichen Stadtgebiet aufzutreten.

Gefragte Schädlingsbekämpfer

Eichenprozessionsspinner sind in einigen Städten in Nordrhein-Westfalen derzeit ein Problem. Teilweise ist es schwierig, kurzfristig Fachfirmen engagieren zu können, die die Tiere bekämpfen. Die Raupen und ihre gesponnen Nester müssen von den Bäumen abgesaugt werden. In der Nachbarstadt Bergkamen hat man inzwischen eigenes Gerät dafür angeschafft. Fachkräfte, die mit dem Sauger gegen die Tiere vorgehen, müssen Schutzkleidung von Kopf bis Fuß tragen. Der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen ist gefährlich. Er kann Juckreiz oder auch heftige allergische Reaktionen auslösen. Auch Atemschwierigkeiten sind mögliche Auswirkungen.

Außengelände des Schulzentrums Nord in Unna teils wegen giftiger Raupen gesperrt

So sehen die gefährlichen Raupen aus. © picture alliance/dpa


Kontakt

Befall bitte bei den Stadtbetrieben melden

Bürger, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen Eichenprozessionsspinner-Raupen feststellen, sollten diese bei den Stadtbetrieben Unna unter (02303) 2003-0 oder info@stadtbetriebe-unna.de melden.
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