Christoph und Michael Schulte (von links) bieten auf Haus Westhemmerde eine Auswahl an verschiedenen Weihnachtsbäumen an. Auch Kartoffeln und Wildbret gibt es in dem Hofladen. © Anna Gemünd
Weihnachten

Auf Haus Westhemmerde gibt es Weihnachtsbäume – „live“ und im Onlineshop

Die Sehnsucht nach gemütlichen Weihnachten ist offenbar groß: Auf dem Haus Westhemmerde manifestiert sich dies in der Nachfrage nach Weihnachtsbäumen, die schon jetzt viel größer als im Vorjahr ist.

Nordmanntannen, Nobilistannen, Blaufichten, Rotfichten und Kiefern – wer einen Weihnachtsbaum sucht, wird auf dem Haus Westhemmerde definitiv fündig. Die Brüder Michael und Christoph Schulte bieten verschiedene Varianten für das Weihnachtsfest an – und schon jetzt sind die ersten Bäume verkauft.

„Die Leute kaufen so früh wie nie“, hat Christoph Schulte festgestellt. „Wir haben tatsächlich schon sehr viele Bäume hier auf dem Hof verkauft und auch im Online-Shop sind viele Bestellungen da.“ Er vermutet, dass angesichts der aktuellen Corona-Regeln viele Menschen es sich gerade zu Weihnachten besonders schön machen wollen – und damit auch früher als sonst anfangen. Der nicht nadelnde Klassiker Nordmanntanne bleibt dabei offenbar auch in diesem Jahr der Favorit.

„Die Leute kaufen so früh wie nie.“

Christoph Schulte über die Nachfrage nach Weihnachtsbäumen

Blaufichte und Nordmanntanne die Favoriten

Doch Christoph Schulte hat auch festgestellt, dass die Blaufichte immer öfter genommen wird. Dabei piekst der Baum – eigentlich doch ein Ausschlusskriterium für die meisten Weihnachtsbaumfans, oder? „Das kommt drauf an; wenn Sie eine Katze haben, ist der Baum vielleicht gerade deswegen genau richtig“, schmunzelt Michael Schulte. Doch die Blaufichte hat auch noch andere Vorteile – zumindest, wenn man echte Kerzen auf ihr befestigen will. „Sie hat anders als die Nordmanntanne weit auseinander stehende Äste, da kann man echte Kerzen deutlich gefahrloser anbringen“, weiß Michael Schulte. Und die Nase stellt noch einen weiteren Pluspunkt der Blaufichte fest: Sie duftet intensiv und bringt so den typischen Weihnachtsduft direkt mit ins Wohnzimmer.

Haus Westhemmerde

Öffnungszeiten und Angebot des Hofladens

  • Der Hofladen auf Haus Westhemmerde ist montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Aktuell gibt es neben Weihnachtsbäumen (auch mit Wurzeln im Topf) auch Tannengrün, Kaminholz und Wildbret.
  • Immer im Sortiment hat der Hofladen Kartoffeln und selbstgemachte Marmeladen und Gelees.

Egal, ob Blaufichte oder Nordmanntanne – ab sofort gibt es auf dem Haus Westhemmerde die Weihnachtsbäume in verschiedenen Größen zu kaufen, ebenso wie Tannengrün. Am zweiten, dritten und vierten Adventswochenende gibt es dazu auf dem Hof zudem Waffeln, Bratwurst und Getränke – zum Mitnehmen natürlich, denn ein Verzehr auf dem Hof ist unter den geltenden Corona-Regeln nicht erlaubt. Aber Michael Schulte hat einen Tipp für alle, die den Weihnachtsbaumeinkauf doch noch zu einem kleinen Ausflug machen wollen: „Hier den Baum kaufen, dann ein Getränk kaufen und damit durch die Felder hier spazieren, da ist es wunderschön. Und anschließend kann man sich noch Waffeln für Zuhause mitnehmen“, schlägt der geschäftstüchtige Landwirt vor.

Christoph Schulte zeigt die Wildschweinbratwurst und den Wildbraten, den es im Hofladen auf Haus Westhemmerde gibt. Auch selbstgemachte Marmelade gibt es dort.
Christoph Schulte zeigt die Wildschweinbratwurst und den Wildbraten, den es im Hofladen auf Haus Westhemmerde gibt. Auch selbstgemachte Marmelade gibt es dort. © Anna Gemünd © Anna Gemünd

Wunschbaum im Online-Shop bestellbar – inklusive Lieferung

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Sorge vor zu vielen Menschen auf dem Hof hat, aber trotzdem einen Weihnachtsbaum vom Haus Westhemmerde haben möchte, für den haben die beiden Brüder ihren Weihnachtsbaum-Online-Shop aufgebaut. „Den haben wir jetzt im dritten Jahr, aber auch hier merken wir, dass dieses Jahr die Nachfrage viel größer ist als in den vergangenen Jahren“, sagt Michael Schulte.

Wer im Online-Shop einen Baum bestellt, kann zwischen den verschiedenen Baumarten wählen, gibt einen Größenwunsch an und weitere Details, beispielsweise, ob echte Kerzen auf dem Baum befestigt werden sollen. Danach suchen die Schultes den passenden Baum – und liefern ihn im Umkreis von 25 Kilometern bis vor die Tür. „Das erspart so manchem vielleicht auch die Diskussionen vor Ort, welcher Baum es denn nun sein soll“, schmunzelt Michael Schulte.

Am meisten freuen sich die Schultes aber natürlich über Besuch „vor Ort“. In ihrem Hofladen lässt sich auch ein ungewöhnliches Geschenk zu Weihnachten erwerben: Ein Gutschein für eine Blühpatenschaft. Für 50 Euro im Jahr sät die Familie eine Fläche von 100 Quadratmetern mit bienenfreundlichen Blumen ein.

Über die Autorin
Redaktion Unna
Sauerländerin, Jahrgang 1986. Dorfkind. Liebt tolle Geschichten, spannende Menschen und Großbritannien. Am liebsten draußen unterwegs und nah am Geschehen.
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Anna Gemünd

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