Böse Erinnerungen: Darum löst weißes Pulver Großeinsätze der Feuerwehr aus

dzBiowaffen

Man mag es übertrieben finden: Wenn weißes Pulver in verdächtigen Briefen gefunden wird, löst das in der Regel einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Das hat einen ernsten Hintergrund.

Unna

, 11.12.2019, 04:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weißes Pulver in Briefumschlägen weckt Erinnerungen an eine Serie von mitunter tödlichen Anthrax-Anschlägen Anfang der 2000er-Jahre in den USA.

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Anthrax-Anschläge kurz nach „9/11“

Damals waren Sporen gefährlicher Krankheitserreger in Form von Pulver in Umschlägen an verschiedene Adressaten verschickt worden – und zwar kurz nach den verheerenden Anschlägen vom 11. September 2001 unter anderem auf das World Trade Center. Ein Zusammenhang konnte allerdings nie bewiesen werden.

Milzbrand kann unbehandelt zum Tode führen

Anthrax beziehungsweise Milzbrand ist eine Infektionskrankheit, Erreger gelten deshalb als potenzielle Biowaffen. Es handelt sich um Bakterien. Bei rechtzeitiger Diagnose kann die Krankheit mit Antibiotika bekämpft werden. Ansonsten kann die Erkrankung zum Tode führen.

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In Deutschland hat sich bislang noch kein Fund verdächtiger Substanzen in Briefen als Ernstfall erwiesen. Dennoch löst jeder Fund einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr aus.

In der Region rückt in diesen Fällen immer auch die „Analytische Task Force“ (ATF) aus Dortmund an; eine Spezialeinheit des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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