Nach Anschlag in Halle: Evangelischer Kirchenkreis steht an Seite der Jüdischen Gemeinde

dzMahnwache

Mit einer Mahnwache will die Jüdische Gemeinde am 14. Oktober ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Unterstützung bekommt sie dabei vom Evangelischen Kirchenkreis.

Unna

, 11.10.2019, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Leiter des Evangelischen Kirchenkreises Unna, Superintendent Hans-Martin Böcker, zeigt sich „entsetzt“ von dem Anschlag auf die Synagoge in Halle. „Wir stehen an der Seite unserer jüdischen Mitbürger“, sagt Böcker im Gespräch mit unserer Redaktion. An der für Montag geplanten Mahnwache werde sich der Evangelische Kirchenkreis beteiligen.

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Die erst in diesem Jahr eingeweihte Synagoge von Unnas Jüdischer Gemeinde „haKochaw“ bekam wie alle Synagogen am Mittwoch bundesweit umgehend Polizeischutz, als die Ereignisse in Halle bekannt wurden. „Wir haben schon seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis zu der Jüdischen Gemeinde, deswegen sind unsere Gedanken jetzt ganz besonders bei Ihnen“, sagt Böcker.

Er habe alle Pfarrer im Kirchenkreis dazu aufgerufen, in ihren Predigten am Sonntag die Opfer von Halle zu bedenken. Außerdem werden sich die Mitglieder des Evangelischen Kirchenkreises an der Mahnwache beteiligen, die für Montag an der Synagoge geplant ist.

Der Freundeskreis für die Jüdische Gemeinde hat zu dieser Mahnwache um 19.30 Uhr eingeladen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus und Faschismus zu setzen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger Unnas.

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