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An der Schachtkuhle in Unna geht es endlich los

dzBaustart für Radweg

Es hat mehrere Jahre gedauert, bis die Entscheidung, den Radweg an der Schachtkuhle zu verlegen, fix war. Nach weiteren Monaten der Planung geht es nun endlich los. Das große Ziel ist es, die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen.

Unna

, 06.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Eine breite Schneise zeigt, wo Radfahrer künftig herfahren, wenn sie vom Radweg entlang der Bahngleise in Richtung Werl zur Morgenstraße wollen – oder umgekehrt. Endlich beginnt der langersehnte Bau des neuen Radweges, der das Radeln im Bereich der Schachtkuhle sicherer machen soll. Die Stadt Unna und der an der Schachtkuhle angesiedelte Autoverwertungsbetrieb haben mehrere Jahre lang verhandelt, um dann einen Vertrag zu schließen, der einen Grundstückstausch vorsieht.

Unübersichtlich und gefährlich

Das Problem ist bekannt: Bisher führte der Radweg zwischen zwei Flächen des Autoverwerters hindurch. Weil rechts und links des Weges schrottreife Fahrzeuge standen, war die Situation dort nicht nur wenig einladend, sondern unübersichtlich – und damit gefährlich. Das Radfahren aber gewinnt an Bedeutung und wer auf zwei Rädern unterwegs ist, erwartet eine durchdachte und klare Streckenführung. Diese soll es nun mit dem Bau des neuen Radweges geben.

Dafür haben sich die Stadt und der Betrieb auf einen Flächentausch geeinigt, der beiden Seiten Vorteile bringt. Der Autoverwerter bekommt eine zusammenhängende Fläche, die nicht mehr vom Radweg durchschnitten ist. Und die Stadt bietet den Radfahrern eine Strecke an, die neben dem Betriebsgelände her verläuft. Der neue Radweg, den der Autoverwerter bauen muss, führt am westlichen Rand des Betriebs entlang.

Weg wird 2,50 Meter breit

Ursprünglich sollte der Bau des neuen Radweges noch vor den Sommerferien beginnen. So hatte es Baudezernent Michael Ott angekündigt, nachdem es aus der Politik und von Bürgern immer wieder Nachfragen gab. Dass es nun noch ein paar Wochen länger dauerte, ist angesichts der langen Beratung im Vorfeld wohl verschmerzbar. Vielmehr setzen die Radfahrer, die die Strecke nutzen, nun auf ein zügiges Voranschreiten der Arbeiten. Der 2,50 Meter breite Radweg soll in rund acht Wochen fertig sein und führt zu der bereits errichteten Mittelinsel auf der Morgenstraße.

Die Verbindung wird auch von vielen Schülern genutzt. Bis der neue Radweg befahren werden kann, bleibt die alte Route geöffnet. Danach wird der alte Weg gesperrt und Teil des Betriebsgeländes.

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