Im Aluminiumwerk Unna gibt es derzeit verhältnismäßig wenig zu tun. Die Coronavirus-Pandemie hat auch die Nachfrage nach Produkten aus Unna einbrechen lassen, zum Beispiel nach Aluminiumrohren für die Luftfahrtindustrie.
Im Aluminiumwerk Unna gibt es derzeit verhältnismäßig wenig zu tun. Die Coronavirus-Pandemie hat auch die Nachfrage nach Produkten aus Unna einbrechen lassen, zum Beispiel nach Aluminiumrohren für die Luftfahrtindustrie. © Marcel Drawe
Corona-Krise

Aluwerk Unna kämpft gegen den Abbau von Arbeitsplätzen

Die Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft führen das Aluwerk Unna in eine anhaltende Krise: 2020 hat das Unternehmen Verluste gemacht. Der Vorstand spricht nun vom Kampf um Arbeitsplätze.

Dass das Aluwerk am Uelzener Weg von der Corona-Pandemie hart getroffen würde, war schon im Laufe des Jahres absehbar. Kurzarbeit und sogar eine mehrwöchige Betriebspause waren Reaktionen auf einen Einbruch der Nachfrage. Für das Gesamtjahr geht Vorstand Volker Findeisen jetzt von einem „deutlichen Verlust“ aus, und die Aussichten für 2021 bleiben schwierig.

Umsatzeinbruch vor allem bei Premiumprodukten

Kurzarbeit und Abstriche der Belegschaft

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Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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