Das Aluwerk Unna sucht neue Mitarbeiter mit Expertenstatus

dzEinstellungswelle

Das Aluwerk will weiter wachsen und sucht entsprechendes Personal. Nun sollen auch Mitarbeiter mit höherer Qualifikation eingestellt werden – und ausgebildet.

Unna

, 11.11.2019, 12:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Etwa ein Dutzend neuer Mitarbeiter will das Aluwerk kurzfristig einstellen. Gesucht werden Experten aus unterschiedlichen Bereichen: Elektroniker, Mechatroniker, Hydraulikexperten, Fachleute für den Schmelzbetrieb, aber auch Computerfachleute.

Die neue Einstellungsphase setzt die zuletzt positiven Nachrichten aus dem Unternehmen fort und hebt diese gewissermaßen auf eine neue Stufe. Das Aluwerk braucht nicht nur mehr Personal, sondern auch Mitarbeiter mit gehobener Qualifikation.

Aluwerk bildet wieder in gewerblichen Berufen aus

Die geplanten Neueinstellungen seien nun ein erster Schritt in diese Richtung, erklärt Vorstand Volker Findeisen. „Wir beginnen nun auch damit, in gewerblichen Berufen wieder auszubilden – erstmals seit 18 Jahren“, so Findeisen.

Eine große Einstellungswelle hatte es im Aluwerk schon zum Jahreswechsel 2018/19 gegeben. Seinerzeit wechselten viele Mitarbeiter der Zeitarbeitsfirma WB Metallverarbeitung Service GmbH vom Subunternehmer in die Stammbelegschaft des Werkes. Hintergrund war das Zerwürfnis zwischen dem Aluwerk und dem früheren Vorstand Thomas Wiese, dessen Familie auch Inhaberin der „WB“ ist.

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Doch selbst diese Einstellungswelle konnte den Personalbedarf im Aluwerk nicht vollständig decken. In kleinerem Rahmen hatte das Werk auch danach noch Kräfte bei einer Zeitarbeitsfirma ausgeliehen. Die 15 Mitarbeiter kamen im Versand des Werkes zum Einsatz.

„Wir haben aber auch festgestellt, dass wir auf den höheren Qualifikationsebenen Leute brauchen“, so Volker Findeisen. Das Werk wolle sich für geplantes Wachstum verstärken, aber auch absichern. „Bei rund 400 Mitarbeitern gibt es allein durch Ruhestandseintritte entsprechend viele Abgänge. Selbst auszubilden ist ein solider Weg, die Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen“, so Findeisen.

Jobs beim Aluwerk Unna sind offenbar gefragt

Eine kaufmännische Ausbildung hatte es im Aluwerk auch in den zurückliegenden Jahren gegeben. Die Ausbildung in gewerblichen Berufen sei in diesem Jahr langsam angelaufen und solle im kommenden deutlich ausgebaut werden, so der Vorstandsvorsitzende.

Die Suche fertig ausgebildeter Kräfte hat in der vergangenen Woche mit Inseraten in der Zeitung begonnen. Die ersten Rückmeldungen darauf seien sehr vielversprechend. Offenbar sei das Aluwerk als Arbeitgeber eine attraktive Adresse, so Findeisen.

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