So sah die A1 zwischen Unna und Kamen am Samstagnachmittag (14. November) aus. Aus dem umgekippten Lastwagen trat Diesel aus. © Neumann
Autobahn 1

A1-Reparatur nach Lkw-Unfall dauert noch Tage – Boden tatsächlich belastet

Mit einer Engstelle auf der A1 bei Unna müssen Autofahrer noch für ein paar Tage rechnen. Die Folgen des Lkw-Unfalls vom Samstag beschäftigen die Straßenbauer länger. Ein Verdacht hat sich bestätigt.

Folgenschwere Lkw-Unfälle beschäftigen Einsatzkräfte und Straßenbauer rund um Unna. Die Bergung eines umgekippten Lastwagens auf der A44 wurde am Dienstag auf die folgende Nacht verschoben. Und auf der A1 hat sich nach dem Unfall von Samstag ein Verdacht bestätigt: Umweltschädliche Flüssigkeit musste beseitigt werden.

Literweise Diesel ins Erdreich gesickert

Ein paar Liter Diesel seien ins Erdreich gesickert, berichtete ein Sprecher von Straßen NRW am Dienstagnachmittag. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch Arbeiten im rechten Seitenstreifen der A1 zwischen Unna und Kamen: Bauarbeiter hatten einen Teil der Fahrbahnoberfläche entfernt, um das Erdreich darunter auszubaggern. Diese Arbeiten sollten am Dienstag abgeschlossen werden.

Teilsperrung an weiteren Tagen

Zur Sicherheit hatte Straßen NRW dafür ein Tempolimit in Fahrtrichtung Norden eingerichtet und die rechte Fahrspur abgeriegelt. Mit dieser Einschränkung müssen Autobahnnutzer nun noch für ein paar Tage rechnen: Nach der Entfernung des dieselgetränkten Bodens müsse der Asphalt an dieser Stelle neu aufgebaut werden, kündigte der Straßen-NRW-Sprecher an. Wann diese Arbeiten beginnen und wie lange genau sie dauern, konnte er am Dienstag noch nicht mitteilen.

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Redaktion Unna
Jahrgang 1979, stammt aus dem Grenzgebiet Ruhr-Sauerland-Börde. Verheiratet und vierfacher Vater. Mag am Lokaljournalismus die Vielfalt der Themen und Begegnung mit Menschen. Liest immer noch gerne Zeitung auf Papier.
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Thomas Raulf

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