Nach Zerstörung der Tennishalle: Das sagt der Vereinsvorstand des Tennisclubs

dzKurpark

Obwohl der Schock nach dem Großbrand im Kurpark noch tief sitzt, arbeitet der Vorstand des Tennisclubs Unna 1902 Grün-Weiß bereits an Lösungen. Erste Außenplätze sind wieder freigegeben.

Unna

, 07.08.2020, 17:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Mir geht es schon wieder ganz gut“, sind die Worte, die Schatzmeister Christian Soer vom „Tennisclub Unna 02 Grün-Weiß“ am Freitag nach dem Brand der Tennishalle sagt. Der erste Schock sei verdaut, es habe bereits eine Vorstandssitzung stattgefunden. Während zwei Spezialfirmen noch den Bereich um die Tennisanlage im Kurpark reinigen und Flammstaub sowie Gebäudesplitter entfernen, mache sich der Vorstand bereits Gedanken darüber, wie er den Betrieb schnellstmöglich wieder aufnehmen kann.

Auf dem Großteil der Außenanlage sei das schon jetzt möglich: „Die Ascheplätze 1 bis 4 sind wieder freigegeben“, sagt Soer. Die Plätze 8 bis 10 müssten jedoch noch gereinigt werden, da diese sich direkt neben der Halle befinden und somit einen Großteil der Brandrückstände aufweisen. Eine dortige Wiederinbetriebnahme sei aber voraussichtlich in der nächsten Woche möglich, vermutet Soer.

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Wasser-und Stromversorgung wieder eingerichtet

Für die Benutzung der Außenflächen sei zudem auch die Wiederherstellung der Wasserversorgung nötig gewesen: „Ohne Bewässerung kann man nicht auf den Plätzen spielen“, weiß der Schatzmeister. „Dann spielt man wie auf Sand.“ Glücklicherweise habe die Einrichtung schnell geklappt. Auch die Stromversorgung ist wieder hergestellt, lediglich auf die Gasversorgung müsse der Club noch mindestens zwei Monate waren, was insbesondere für den Clubwirt ein Problem darstelle.

Das Wasser läuft wieder: Christian Soer freut sich, dass auf einem Großteil der Ascheplätze wieder gespielt werden kann.

Das Wasser läuft wieder: Christian Soer freut sich, dass auf einem Großteil der Ascheplätze wieder gespielt werden kann. © Vivien Nogaj

Umso mehr freue sich der Tennisclub in dieser schwierigen Situation daher über die Solidarität der umliegenden Vereinen: „Wir haben schon viele Zusicherungen erhalten, dass wir in die Hallen der benachbarten Tennisclubs ausweichen können“, sagt Soer. Dieses Angebot nehme der Tennisclub aus dem Kurpark gerne an, auch wenn er es jetzt noch nicht in Anspruch nehmen muss: „Im Sommer wird sowieso draußen gespielt. Wenn es regnet, geht der Tennisspieler eher nach Hause, als in die Halle“, sagt Sportwart Michael Eudenbach.

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In den kommenden Tagen werde nun an einem Konzept für anstehende Mannschaftsspiele gearbeitet, auch freie Spielmöglichkeiten für die Vereinsmitglieder werden berücksichtigt. Fest stehe schon jetzt, dass alle Heimspiele der gemeldeten Mannschaften ohne Terminverschiebungen stattfinden können. Selbiges gelte auch für die Trainingseinheiten der Tennisschule. „Die drei fehlenden Plätze können wir noch gut kompensieren“, sagt Eudenbach. Dennoch bittet der Vorstand seine Vereinsmitglieder um Verständnis, dass es an einigen Tagen eng auf den Außenanlagen werden könnte.

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