Zweitligist für die KSV-Handballerinnen eine Nummer zu groß

dzHandball

Für das erste Testspiel hat sich Drittligist Königsborner SV einen „dicken Brocken“ ausgesucht. Die deutliche Niederlage kommt so nicht überraschend.

von Harald Jansen

Königsborn

, 14.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das erste Testspiel der Handballdamen des Drittligisten Königsborner SV gegen den Zweitligisten TV Beyeröhde aus Wuppertal geriet im Zusammenhang mit den Nachrichten über die geplante Verwendung der Kreissporthalle in den Hintergrund. Der Gast, der drei Wochen vor Saisonstart mit vollem Kader angetreten ist, bestimmte nach ausgeglichenen Anfangsminuten die Partie und bestrafte das drucklose Angriffsspiel des KSV mit einer Vielzahl von Gegentoren aus erster und zweiter Welle. Beide neuen KSV-Torhüterinnnen konnten trotz der hohen Zahl an Gegentreffern durchaus überzeugen. Auch Neuzugang Jessica Hackels bildete zusammen mit Melanie Webers in der Abwehr einen guten Mittelblock, der sich Beyeröhde aus deren gebundenen Spiel kompakt entgegenstellte.

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„Für den ersten Test bin ich ganz zufrieden. Im zweiten Drittel waren wir schlecht und haben zu viele Treffer gekriegt. Torhüter waren gut und Jessica am Kreis hat mir gefallen. Calla (Ricarda Köppel) hat viel gekämpft. Man soll es heute nicht überbewerten. Wir haben uns mit Ball mal wieder bewegt“ sagte KSV-Trainer Kai Harbach nach dem Spiel.

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Königsborner SV: Möllmann, Jünner, Liese (1), Webers (3), Feldmann (2), Prasch (1), Wrede (3/3), Pelz (2), Köppel (2), N. Hering (1), Hackels (3), Esterhaus (2)

Beste Spielerin: Möllmann, Jünner, Köppel, Hackels

Torfolge: 2:1, 3:4, 4:10, 5:13 – 6:16, 9:19, 11:25 – 15:29, 16:32, 20:39

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