Beim VfL Bad Schwartau kassierte der ambitionierte Handball-Zweitligist ASV Hamm Westfalen in diesem Jahr seine dritte Auswärtsniederlage. Jetzt muss Trainer Kai Rothenpieler gehen.

Hamm

, 08.03.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der ASV Hamm-Westfalen trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Kay Rothenpieler. ASV-Geschäftsführer Franz Dressel bedauert, diesen Schritt gehen zu müssen, da die Verdienste von Kay Rothenpieler in zwei Jahrzehnten beim ASV Hamm-Westfalen eine Würdigung verdient haben.

19 Jahre beim ASV Hamm tätig

„Wir hatten in den letzten Wochen zu starke Ausreißer nach unten, die auch mit dem Spiel in Lübeck-Schwartau noch einmal deutlich zum Ausdruck kamen. Daher hatten wir keine andere Möglichkeit, als Kay von seinem bis zum 30. Juni gültigen Vertrag zu entbinden. Wir danken Kay für seine tolle Arbeit in 19 Jahren beim ASV Hamm-Westfalen und wünschen ihm für die Zukunft sowohl sportlich als auch privat alles Gute.“

„Die Mannschaft steht nun in der Verantwortung.“

Dressel weiter: „Wir glauben, dass in der Mannschaft durchaus das Potenzial ist, in der Spitzengruppe mitzuspielen, doch sie kann es derzeit nicht abrufen. Wir mussten diese Entscheidung auch unter dem Aspekt treffen, dass wir die Mannschaft ab sofort zu 100 Prozent in die Verantwortung und Pflicht nehmen können, damit die Spieler kein Alibi mehr haben. Die Entscheidung, die Trennung mit Kay Rothenpieler vorzunehmen, wurde mit dem Wirtschaftsrat abgestimmt. Dieser hat die Entscheidung mitgetragen.“

Jetzt lesen

Die derzeit vakante Trainerposition wird zunächst aus den eigenen Reihen besetzt werden. Vorerst sollen nun Routinier Jakob Schwabe und Co-Trainer Christof „Curry„ Reichenberger die Übungseinheiten leiten.


Für die kommende Saison hat der ASV Hamm Westfalen bereits Michael Lerscht vom TuS Ferndorf als neuen Coach verpflichtet.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball
A-Kreisligist SuS Oberaden setzt neben Torjäger Erkan Baslarli weiteren neuen Stürmer
Hellweger Anzeiger Handball:
TuRa-Coach Domanski: „Von 100 Prozent auf null herunterzufahren ist ein krasser Schnitt!“