Zwei Unfälle überschatteten am Sonntag den 5:3-Sieg des VfL Kamen in der Kreisliga A gegen den FC TuRa Bergkamen.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 08.12.2019, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

SSV Mühlhausen II - VfL Kamen II 5:0 (1:0).

Einen laut SSV-Coach Marco Slupek „akzeptablen Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze“ hat sich die Reserve des SSV Mühlhausen im Heimspiel gegen den VfL Kamen II erarbeitet. In der Anfangsphase taten sich die Hausherren mit dem tief stehenden Gegner relativ schwer. Erst das 1:0 durch Georgiadis war dann so etwas wie der Dosenöffner für die Slupek-Elf. Nach einigen Umstellungen in der Pause lief es in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Akman und Berisa stellten die Weichen kurz nach Wiederanpfiff direkt auf Sieg. Dieselben Torschützen sorgten dann in den Schlussphase für den 5:0-Endstand. „Wir haben einen absolut rabenschwarzen Tag erwischt. Der sieg geht in der Höhe absolut in Ordnung“ kommentierte Kamens Nils Giese die Partie.

VfL Kamen - FC TuRa Bergkamen 5:3 (3:1).

Gleich zwei Autounfälle überschatteten das Heimspiel des VfL Kamen gegen TuRa Bergkamen. VfL-Coach Emre Aktas hatte den einen Unfall, weswegen er erst wenige Minuten vor dem Anstoß im Jahnstadion eintraf. Ein weiterer VfL-Spieler musste kurzfristig das ganze Spiel absagen, da seine Schwester ebenfalls in einen Autounfall verwickelt war. Ähnlich kurios ging es später auf dem Fußballplatz weiter. „Das Spiel hätte gut und gerne auch 9:6 ausgehen können. Für die Zuschauer war sicherlich alles dabei, für uns Trainer war die Partie nicht so schön anzuschauen“, erklärte Aktas nach Spielschluss. TuRa-Coach Alexander Berger war nach der Partie hingegen sichtlich bedient: „Nach der guten Vorstellung aus der Vorwoche war dies wieder ein klarer Rückschritt. Enttäuscht bin ich vor allem darüber, wie wir uns nach den Gegentoren verhalten haben. Zum Glück ist jetzt erstmal Winterpause“, führte Berger aus. Dabei waren es die Gäste, die durch einen Klug-Treffer mit 1:0 in Führung gehen. Die Kamener zeichnete am gestrigen Sonntag jedoch aus, dass sie zum richtigen Zeitpunkt Tore erzielte. So drehte Blume die Partie mit einem Doppelpack in eine VfL-Führung. Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Öden auf 3:1. Tura gelang in der zweiten Halbzeit der 3:2-Anschlusstreffer, doch Ellerkmann und Blume machten mit einem weiteren Doppelschlag alles klar. Kopar gelang noch das 5:3 und die TuRaner hatten in den Schlussminute sogar noch weitere Tormöglichkeiten. Am Ende blieb es beim torreichen VfL-Heimerfolg.

GS Cappenberg - VfK Weddinghofen 4:0 (2:0).

Sichtlich bedient war auch Weddinghofens Trainer Olaf Barnfeld aufgrund eines sehr gebrauchten Tages. Die personell arg gebeutelten Weddinghofener mussten schon in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt drei Mal wechseln. Mittelfeldspieler Kaczmarek ist nach einem Zweikampf unglücklich aufgekommen, musste sich nach seiner Auswechslung übergeben und wurde direkt ins Krankenhaus gebracht. Neben Kaczmarek mussten Kahraman (Oberschenkel) und Witte (Sprunggelenk) verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die beiden ersten Gegentreffer fielen zudem ziemlich unglücklich. „Beim 1:0 haben wir auf jeden Fall über Abseits diskutiert. Der Elfmeter zum 2:0 war in meinen Augen ein Witz“, erklärte Barnfeld nach dem Spiel. Der Schiedsrichter gab beide Tore und so liefen die Weddinghofener im zweiten Durchgang einem 0:2-Rückstand hinterher und kassierten im weiteren Spielverlauf zwei weitere Gegentore. „Am Ende fehlten uns einfach die Körner. Dadurch, dass wir nicht mehr wechseln konnten, hatte Cappenberg ziemlich einfaches Spiel“, führte Barnfeld weiter aus.

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