Zu viele kranke Spieler: TuRa Bergkamen musste Training verschieben

Handball

Der HC TuRa Bergkamen bestreitet an diesem Samstag „auf Schalke“ das Aufsteigerduell. Die Bergkamener gehen eigentlich als Favorit ins Spiel. Doch die Vorbereitung lief nicht optimal.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 06.12.2019, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu viele kranke Spieler: TuRa Bergkamen musste Training verschieben

TuRa-Coach Thomas Rycharski (Mitte) fordert eine kämpferische Einstellung seines Teams beim Gastspiel „auf Schalke“. © Neumann

Ein kurzer Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt sofort jedem, worum es an diesem Samstag, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr in der Sporthalle Schürenkamp in Gelsenkirchen geht: Der Tabellenletzte FC Schalke 04 (1:17 Punkte) empfängt den Drittletzten HC TuRa Bergkamen (5:13 Punkte). „Bei einem Sieg haben wir sechs Punkte Vorsprung auf Schalke. Das wird auf Schalke aber nicht einfach. Wir müssen endlich die Ärmel hochkrempeln“, ist sich HCT-Coach Thomas Rycharski der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst.

Der S04 ist genau wie Bergkamen ein Aufsteiger. Den einzigen Punkt bisher haben sich die Schalker mit 22:22 in einem rassigen Derby beim VfL Gladbeck erkämpft. Dieses Spiel zeigte das durchaus vorhandene Potenzial des Teams, das einige weitere Spiele nur knapp verloren hat.

Zuletzt gab es für Schalke ein 21:25 beim Soester TV. Und auch der heimische Oberligist musste am letzten Spieltag mit 27:32 gegen TuS Möllbergen eine Niederlage einstecken. „Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Wir müssen intensiv und mit viel Kampf herangehen“, so Rycharski, der sich gut auf den Gegner vorbereitet hat.

Das Hauptproblem ist beim HC TuRa die aktuelle Krankheitswelle. So musste Rycharski ein Training um einen Tag verschieben, da zu viele seiner Spieler durch Erkältungen ausfielen.

Auch wenn am Samstag wohl alle auflaufen können, ist zu befürchten, dass einige Spieler nicht bei 100-Prozent sind. Besonders wichtig dabei, wie der Fitnessstand der beiden Haupttorschützen Pascal Terbeck (61 Tore) und Dimitrij Stukalin (58 Tore) ist. „Die Vorbereitung ist natürlich so nicht optimal, aber wir müssen trotzdem Gas geben“, ergänzt der TuRa-Coach.

Welche zwei der drei Torhüter in den Kader kommen, entscheidet Rycharski nach dem Aufwärmen. Zuletzt spielten Niklas Walter und Kevin Stork.

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