Der erste Rückrundenspiel bei Firtinaspor Herne hat es deutlich gemacht: Die extreme Schwäche im Torabschluss lässt den Landesligisten SSV Mühlhausen-Uelzen als Schlusslicht überwintern.

von Werner Hahn

Mühlhausen

, 17.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Gerade einmal 14 Tore aus 17 Spielen, das ist im Überlebenskampf einfach zu wenig für den SSV. Acht Punkte beträgt der Abstand für die Mannen von Marco Slupek zum ersten Nicht-Abstiegsplatz, den derzeit Aufsteiger DJK Wattenscheid einnimmt. Da die Bochumer noch ein Spiel nachzuholen haben, kann sich dieser Abstand auch noch vergrößern. Dazu gesellt sich noch das extrem schlechte Torverhältnis, was der Mühlbach-Club als Hypothek mit in den Abstiegskampf einbringt.

Zu allem Überfluss hatte der SSV in Herne auch noch Pech. So als Sebastian Schnee nur die Querlatte des Tores von Firtinaspor traf.

Angesicht dieser Tatsache ist Marco Slupek um seine Arbeit am Osterfeld nicht zu beneiden. „Das ist schon eine Mammutaufgabe“, sieht der SSV-Trainer den Kampf gegen den Klassenerhalt als sehr realistisch an. „Wir hatten in Herne in beiden Spielhälften einen deutlichen Überhang an klaren Einschusschancen, wenn man sich dann aber solche Fehler wie bei der Entstehung des Gegentores zum 0:1 macht, darf man sich über eine Niederlage nicht wundern.

Auch für den SSV Mühlhausen-Uelzen ruht der Spielbetrieb in der Meisterschaft nun bis zum Sonntag 10. Februar. Dann kommt mit dem VfB Günnigfeld ein weiteres Kellerkind an dem Mühlbach. Gute Gelegenheit also, zumindest etwas Boden im Abstiegskampf gutzumachen

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