Zehn Teams kämpfen im Pokal um die Final-Tickets

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Der Meisterschaftsbetrieb ruht noch, doch für zehn heimische Team ist die Weihnachtspause vorbei. Das Halbfinale des Kreispokals steht auf dem Programm.

von Harald Jansen

Kreis Unna

, 03.01.2020, 13:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geplant sind die beiden Finalspiele für den 16. Mai, wobei der Ausrichter noch zu bestimmen ist. Am heutigen Samstag finden erst einmal alle Halbfinals statt.

Die Männer treten dabei in zwei Dreiergruppen an, wobei die Spielzeit für die Gruppenspiele 2 mal 20 Minuten beträgt. Die beiden Gruppensieger qualifizieren sich für das Finale.

In der ersten Gruppe spielen in der Sporthalle Bönen ab 16 Uhr der gastgebende Landesligist RSV Altenbögge, der Kreisligist TuS Westfalia Kamen und der ASV Hamm Westfalen das erste Finalticket aus. Ob der ASV allerdings mit seinem Oberligateam antreten wird, ist fraglich. Ebenfalls ab 16 Uhr wird in der Unnaer Barlachhalle mit dem Spiel des gastgebenden Bezirksligatabellenführers SGH Unna Massen gegen den Oberligisten HC TuRa Bergkamen ein interessanter Vergleich angepfiffen. Dritter im Bunde ist der SuS Oberaden.

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Um 17:20 Uhr kommt es dabei dann mal wieder zum ewig jungen Derby zwischen den beiden Rivalen aus Bergkamen. „Das sind natürlich zwei schwere Gegner. Da müssen wir schon eine Topleistung bringen. Wir werden aber unser Bestes geben“, bemerkte SG-Coach Mathias Uhlenbrock im Vorfeld des Turniers in eigener Halle. Neben den Langzeitverletzten wird Uhlenbrock auch Bastian Stennei fehlen. Oberligist HC TuRa Bergkamen wird bei diesem Turnier von Lars Stratmann betreut, da Coach Thomas Rycharski eine „Pokalauszeit“ nimmt. „Wir nutzen das heute als gute Vorbereitung auf das Ligaspiel gegen Soest. Wir werden etwas experimentieren, wollen aber gewinnen“, geht Stratmann „mit komplettem Kader“ an die Pokalaufgabe heran. Auch der zuletzt erkrankte Pascal Terbeck soll mitwirken.

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Die „Cobras“ aus Oberaden werden hingegen vermutlich mit der Landesligatruppe auflaufen. „In der ersten Runde hat uns die Zweite vertreten und das bleibt nun auch so“, bemerkte hierzu SuS-Coach Mats-Yannick Roth, der auf der Bank von Landesligacoach Sascha Rau vertreten wird.

TuRa-Frauen sind klar favorisiert

Bei den Frauen gibt es zwei Halbfinalspiele über die komplette Spielzeit. Bezirksligist SGH Unna-Massen empfängt dabei um 14 Uhr in der eigenen Barlach-Halle den Landesligisten Soester TV. „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und spielen auf Sieg“, geht SG-Trainer Tim Severin optimistisch an die Aufgabe heran. In der Runde davor konnte man mit der Ahlener SG bereits einen Landesligisten ausschalten.

Zehn Teams kämpfen im Pokal um die Final-Tickets

Der HC TuRa, hier mit Jennifer Krullmann beim Gegenstoß, strebt den Finaleinzug an. © neumann

Im zweiten Halbfinale empfängt Verbandsligist Lüner SV ab 18 Uhr in der heimischen Rundturnhalle den Oberligisten HC TuRa Bergkamen. „Das ist keine schlechte Truppe. Die Rundturnhalle kommt uns eher ungelegen. Da müssen wir mal sehen, wie wir Tempo spielen können“, sagte HCT-Coach Ingo Wagner, der noch nicht genau weiß, wer aus seinem Kader letztendlich aufläuft. Auf jeden Fall fehlen wird Denise Heinrich (Urlaub). „Wir wollen das Spiel aber gewinnen“, ergänzt Wagner. Der LSV ist Tabellenführer seiner Staffel und stand im vergangenen Januar im Kreispokal-Finale gegen den Königsborner SV, das nach guter Leistung mit 26:31 aber verloren wurde.

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