Winterpause steckt dem Holzwickeder SC noch in den Knochen

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Aller Anfang ist schwer: Diese Erfahrung machte Holzwickeder Trainer Axel Schmeing beim Testspiel gegen den SC Neheim. Es reichte zwar zum Sieg, überzeugend war der aber nicht.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 12.01.2020, 19:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei beiden Teams war nicht zu übersehen, dass sie eine mehrwöchige Winterpause hinter sich hatten und erst seit dem vergangenen Dienstag wieder im Training standen.

Klare Torchancen waren im ersten Spielabschnitt die Seltenheit, das galt indes für beide Mannschaften. Eine Ausnahme bildete lediglich die 33. Spielminute, als Neheims Gianluca Greco das Tor von HSC-Keeper Kevin Beinsen, der gestern erstmals nach einem halben Jahr Spielpause wieder den Kasten der Blau/Grünen stand, knapp verfehlte.

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Wie bei Testspielen üblich, nahm HSC-Coach Axel Schmeing in der Pause einige Wechsel vor. Und die Einwechselung von Rene Richter, der für Neuzugang Steven Kodra kam, sorgte für einigen Schwung über die linke Angriffsseite der Platzherren.

Richter (52.) war dann auch Wegbereiter für die erste richtig dicke Torchance der Holzwickeder. Dessen Vorlage brachte Nico Berghorst gut in Szene, der jedoch in Neheims Keeper Leon Zielonka seinen Meister fand.

Sieben Minuten später brachte quasi eine Dublette dieser Situation dem Oberligisten die 1:0-Führung: Richter hatte erneut gut für Berghorst aufgelegt, der sich nicht lange bitten ließ -1:0 also für die Schmeing-Mannen,

Winterpause steckt dem Holzwickeder SC noch in den Knochen

Der HSC siegte 3:2 gegen den SC Neheim. © art

Die Freude hielt nur kurz an, denn die Lampenstädter kamen postwendend zum 1:1-Ausgleich. Als da die HSC-Defensive die linke Abwehrseite sträflich vernachlässigte, hatte Neheims Greco keine Mühe, zum 1:1 auszugleichen. Offenbar der Weckruf für die Arnsberger, denn die standen in den folgenden Minuten gleich mehrfach vor einem weiteren Tor. Zunächst verhinderte Kevin Beinsen mit einer guten Reaktion gegen Greco einen Treffer. Bei den Möglichkeiten, die sich dem Gast kurz danach für Ibrahim Camara und Johannes Tiemann boten, wäre der Zerberus der Hausherren aber wohl machtlos gewesen.

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Zu allem Überfluss leistete sich Gästespieler Jonas Michler in der 71. Spielminute einen kapitalen Abspielfehler im eigenen Strafraum, den erneut Nico Berghorst zur 2:1-Führung zu nutzen wusste.

Als dann der eingewechselte Robin Rosowski zwei Minuten später mit einem Distanzschuss auf 3:1 erhöhte, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Die Gäste nutzten eine weitere Unsicherheit im HSC-Deckungsverbund zum 3:2-Anschlusstreffer durch Ibrahim Camara. „Aller Anfang ist schwer. Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr zerfahrenes Spiel gesehen. Neheim wieder einmal richtig gefordert“, sagte HSC-Coach Axel Schmeing.

HSC: Beinsen - Müller, Lambertz, Kodra (46. Richter), Ivancic, Hahne, Hoppe (46.Kljajic), Janetzki, Yarhdi (54. Rosowski), Berghorst, Uedickoven (46. K. Acil)

Tore: 1:0 (59.) Berghorst, 1:1 (60.) Greco, 2:1 (71.) Berghorst, 3:1 (73.) Rosowski, 3:2 (80.) Camara

Schiedsrichter: Werner, Hamm

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