Wie der SuS Kaiserau gegen SV Lippstadt bestehen will

dzFußball

Der SuS Kaiserau hat in der ersten Runde des Westfalenpokals den SV Lippstadt zu Gast. So soll eine allzu hohe Niederlage vermieden werden.

von Werner Hahn

Kamen

, 06.08.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hohen Besuch erwartet Mittwochabend (19 Uhr) der SuS Kaiserau: In der ersten Runde des Westfalenpokals empfangen die Schwarz-Gelben mit dem SV Lippstadt 08 einen Regionalligisten am Sportcentrum. Die Ausgangslage ist klar: Der Gast, bei dem am vergangenen Samstag der Ex-Mühlhausener Hakan Sezer erstmals in einem Meisterschaftsspiel beim 1:0-Sieg gegen den Bonner SC zum Einsatz kam, geht als klarer Favorit in diese Partie. Sezer war übrigens maßgeblich am ersten Saisonsieg der Bruchbaum-Elf beteiligt, weil der zum Siegtor führende Foulelfmeter an ihm verwirkt wurde.

Allein schon deshalb, weil die Elf von Felix Bechtold auf Meisterschaftsebene drei Spielklassen höher als der SuS angesiedelt ist, käme alles andere als ein Gästesieg schon einer Sensation gleich.

Zudem sind die Kamener Vorstädter derzeit arg vom Verletzungspech gebeutelt, was diese Aufgabe garantiert auch nicht leichter macht.

„Wir werden stark ersatzgeschwächt in diese Begegnung gehen, weil uns neben den Langzeitverletzten wohl auch Akteure wie Henri Böcker oder Till Kowalski fehlen, die beruflich verhindert sind. Dennoch wollen wir uns natürlich achtbar aus der Affäre ziehen“, sagt SuS-Co-Trainer Patrick Kulinski, der für Chefcoach Jörg Lange (Urlaub) das Sagen haben wird. „Ich gehe davon aus, dass auch der SV Lippstadt nicht mit voller Kapelle bei uns antreten wird. Im Pokal ist vieles möglich. Wir werden auf jeden Fall alles geben, wollen ekelig sein und den Favoriten ärgern“, gibt Patrick Kulinski als Marschroute aus

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